Frau Nahles finden Sie das gerecht?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Constantin Grosch mit seiner Forderung an Andrea Nahles
Constantin Grosch mit seiner Forderung an Andrea Nahles
Bild: change.org

Hameln (kobinet) Constantin Grosch, dessen Petition für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen für Menschen mit Behinderungen breite Unterstützung findet, hat sich zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene an die Generalsekretärin der SPD Andrea Nahles gewandt, um ein Recht auf Sparen für behinderte Menschen einzufordern.

"Frau Nahles 69.000 Menschen fordern: Vergessen Sie uns nicht in den Koalitionsverhandlungen. Schwerstbehinderte dürfen nicht mehr als 2.600 Euro auf dem Konto haben - finden Sie das gerecht?" schreibt Constantin Grosch. Der Jura-Student aus Hameln beteiligt sich an der Aktion für ein Recht auf Sparen, bei der im Vorfeld des Weltspartages Sparschweine an die SozialministerInnen der Länder und des Bundes geschickt werden. In den letzten Tagen hat die Petition fast 5.000 weitere UnterstützerInnen bekommen, so dass mittlerweile 75.000 Menschen diese auf der Plattform von change.org unterstützen.

Am 28. Oktober findet hierzu die Auftaktveranstaltung mit der Übergabe von Sparschweinen von Menschen mit Behinderungen aus dem Raum Berlin um 14.00 Uhr am Haupteingang des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales statt. Während bisher vonseiten des Ministeriums noch niemand gemeldet wurde, der die Sparschweine entgegen nimmt, hat der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe zugesagt, bei der Sparschweinübergabe dabei zu sein und die Sparschweine zur Not stellvertretend entgegen zu nehmen und diese weiter zu leiten. "Interessierte können gerne an der Sparschweinübergabe teilnehmen", teilte Dr. Sigrid Arnade von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit, die die Aktion vor Ort koordiniert.

Link zu Tipps zur Aktion für ein Recht auf Sparen

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