Karl Finke fordert Teilhabegeld jetzt

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Karl Finke
Karl Finke
Bild: Finke

Hannover (kobinet) Karl Finke hat auf die Befürchtungen vieler behinderter Menschen reagiert, dass unter einer späteren Überleitung der Kosten für die Eingliederungshilfe von den Kommunen auf den Bund auch die Einführung eines Bundesteilhabegeldes leiden könnte.

"Mich haben in den letzten Tagen zahlreiche Menschen mit Behinderungen angerufen, die sich zu Recht Sorgen machen und deshalb fragen, was dann mit dem geplanten Teilhabegeld geschehen wird. Ich teile diese Befürchtungen, weil die Einführung eines Teilhabegeldes nur gelingen wird, wenn die Finanzierung der Kosten für die Eingliederungshilfe tatsächlich von den Kommunen auf den Bund verlagert wird. Dies war, so mein Kenntnisstand, auch in den Wahlprogrammen der die Regierung bildenden Parteien versprochen worden", so Karl Finke. Er fordert alle Menschen mit Behinderungen auf, mit ihren Bundestagsabgeordneten Kontakt aufzunehmen und ihnen in Einzelgesprächen zu verdeutlichen, warum die Einführung eines Teilhabegeldes für Menschen mit Behinderungen unverzichtbar ist. Anschließend sollten die Bundestagsabgeordneten dazu öffentlich Stellung beziehen. "Wir brauchen aber auch ein bundesweites Teilhabegesetz, das Leistungen einkommens- und vermögensunabhängig ermöglicht, wie dies jetzt schon bei blinden Menschen der Fall ist", fordert der niedersächsische Landesbeauftragte Karl Finke.

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