Partnerstädte wollen Inklusion fördern

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

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Bild: ABiD

Berlin (kobinet) Partnerstädte in Weißrussland und Deutschland wollen Inklusion und Barrierefreiheit fördern. Das teilte der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) mit. Der Verband hat sich auf einer Konferenz der Partnerstädte vergangene Woche in Frankfurt/Oder dafür engagiert, dass der Inklusionsgedanke eine zentrale Rolle spielte. Zur Zeit gibt es 20 offizielle derartige Partnerschaften.

"Damit gelang es uns - nach Uljanowsk bei der russisch-deutschen Partnerschafts-Konferenz - zum zweiten Mal, diese Konvention aus dem engen Kreis der Betroffenen auf eine staatlich-zivilgesellschaftliche Ebene zu heben, auf der konkrete kommunale Arbeitsstrukturen bestehen. Das sollte Schule machen. Schließlich leben wir in den Kommunen. Wo Partnerschaften bestehen, sollen und wollen auch Menschen mit Behinderungen und unsere Selbsthilfe-Organisationen partizipieren", erklärte Verbandsvorsitzender Ilja Seifert. "Als Expertinnen und Experten in eigener Sache können wir gute Vorschläge unterbreiten, wie Barrierefreiheit geschaffen und damit das Leben für alle verbessert werden kann."

Hier der Wortlaut der Resolution:

"Die 8. XII. Belarussisch-Deutsche Städtepartnerkonferenz engagiert sich für lebenswerte, inklusive Kommunen, in denen Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen leben können. Maßstab ist dafür die UN-Behindertenrechtskonvention.
Der Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sollte ein fester Bestandteil der Arbeitspläne aller Städtepartner werden. Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen sind dabei aktiv einzubeziehen.
Alle Aktivitäten, die im Rahmen von Städtepartnerschaften stattfinden (Kultur, Sport, Jugend, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft usw.), sollen unter aktiver Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen organisiert und durchgeführt werden."

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