Kraft der Schwachen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Jorge Jérez Beliasario ist Hauptperson in einem Film, der demnächst in Deutschland aufgeführt wird
Jorge Jérez Beliasario ist Hauptperson in einem Film, der demnächst in Deutschland aufgeführt wird
Bild: Martin Broschwitz

Berlin (kobinet) Entscheidend ist nicht, wie oft Du stürzt, sondern, dass Du Dich wieder aufrichtest. So lautet das Lebensmotto von Jorgito aus Camagüey in Kuba. Auf dem Boden lag der von Geburt an spastisch gelähmte Jorge Jérez Beliasario in seinem Leben unzählige Male. Gemeinsam mit Medizinern, Pädagogen, Verwandten, Freunden, Nachbarn kämpften die Eltern seit der Geburt des Jungen für dessen Zukunft – und nicht zuletzt der kleine Jorgito selbst. Heute, zwanzig Jahre später, ist Jorgito angehender Journalist und Hauptperson in dem Dokumentarfilm "Die Kraft der Schwachen" von Tobias Kriele.

Die Deutschland-Premiere findet am 23. November im Berliner Kino Babylon statt. Bis zum 7. Dezember wird der Film dann in Anwesenheit Jorgitos und des Filmemachers in neun weiteren Städten vorgeführt. Tobias Kriele legte zum Ende eines fast zehnjährigen Aufenthalts in Kuba sein Dokumentardebüt "Zucker und Salz" (2010, 32 Minuten) vor. Die No-Budget-Produktion wurde in elf Ländern gezeigt.

"Die Kraft der Schwachen" heißt auch ein 1965 veröffentlichter Band mit Erzählungen von Anna Seghers. Der Titel stammt aus der Bibel. Paulus schreibt an die Korinther: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

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