Petition sorgt für Diskussionen zum Teilhabegesetz vor Ort

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo der Petition zum Bundesteilhabegesetz
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Bild: www.hearzone.net

Berlin (kobinet) Die von Matthias Keitzer aus Berlin auf openPetition eingereichte Petition unter dem Motto "Teilhabegesetz Jetzt!" hat mittlerweile fast die 20.000er Marke geknackt. Vor allem sorgt die Petition für viele Diskussionen vor Ort, wie vor kurzem die Zeitung DIE RHEINPFALZ berichtete. Im rheinland-pfälzischen Kandel sammelt Katrin Zimmermann nämlich fleißig Unterschriften für die Petition.

Anfang letzter Woche waren es mehr als 600 Unterschriften, die Katrin Zimmermann in Kandel und Umgebung gesammelt hat. Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen werbe sie dafür, dass möglichst schnell ein gutes Bundesteilhabegesetz verabschiedet wird, heißt es in der RHEINPFALZ. Für Matthias Keitzer ist es beeindruckend, dass sich mittlerweile über 19.000 Menschen der von ihm eingereichten Petition "Teilhabegesetz Jetzt" angeschlossen haben. Er ist sicher, dass die 20.000er Marke noch geknackt wird. Offiziell läuft die Petition in wenigen Tagen aus, er setzt sich aber dafür ein, dass diese begleitend zum derzeitigen Diskussionsprozess verlängert wird.

Am Mittwoch tagt die Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz übrigens im Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum vierten Mal. Dabei geht es um die Einkommens- und Vermögensunabhängigkeit bei der Inanspruchnahme von Fachleistungen und das Bundesteilhabegeld.

Link zur Petition

Lesermeinungen zu “Petition sorgt für Diskussionen zum Teilhabegesetz vor Ort” (2)

Von Sabine Fichmann

Schnelligkeit vor Gründlichkeit?

Wie recht Sie haben, Frau Maubach!
Da will man möglichst schnell ein "gutes"(?) Teilhabegesetz flickschustern und diejenigen die dabei auf der Strecke bleiben, können sich ja dann wieder über Jahre durch alle Instanzen klagen....SO WIRD DAS NICHTS!

Von Gisela Maubach

"Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen werbe sie dafür, dass möglichst schnell ein gutes Bundesteilhabegesetz verabschiedet wird" . . .

Möglichst schnell?
Leider haben die Koordinatoren immer noch nicht thematisiert, dass eine Einrichtungs-gebundene Eingliederungshilfe für arbeitsunfähige Menschen mit Behinderung völlig am personenzentrierten Bedarf vorbeigeht und nicht mit der UN-Konvention vereinbar sein kann, so dass momentan auch noch kein "gutes" Bundesteilhabegesetz erkennbar ist.

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