5. Mai als Tag der Begegnung nutzen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo für den Aktionstag am 5. Mai 2015
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Bild: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "Mach mit beim 'Tag der Begegnung' am 5. Mai", so lautet die Aufforderung der Aktion Mensch, die auch dieses Jahr die Aktivitäten um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen herum koordiniert. Hierfür stellt die Aktion Mensch wie gewohnt wieder Aktionsmittel und Förderungen für Aktionen und Veranstaltungen zur Verfügung.

"Begegnungen ermöglichen, sich näher kennenlernen, miteinander statt übereinander reden, Unsicherheiten im Umgang mit dem Anderen verlieren und Vorurteile beseitigen, das ist das Ziel des diesjährigen Aktionstages am 5. Mai. Laden Sie Menschen mit und ohne Behinderung zu einer ganz persönlichen Stadttour ein. Dabei stehen nicht die Sehenswürdigkeiten Ihrer Stadt im Mittelpunkt, sondern die ganz persönliche Sicht der Stadtführerin oder des Stadtführers (mit Behinderung)", so ein Aktionsvorschlag der Aktion Mensch.

"Halten Sie Ihre Begegnungen mit einem Gruppenportrait fest! Dokumentieren Sie Ihre Aktion über die Stadtgrenzen hinaus. Machen Sie sogenannte Selfies mit Ihrem Handy oder mit einer Kamera. Diese Fotos können auf Facebook oder hier auf der Aktion Mensch-Seite ab dem 26.04.2015 hochgeladen werden. Mit dem Hashtag #begegnet_in können Sie diese auch twittern. Aus allen eingesandten und hochgeladenen Bildern wird mosaikartig das Inklusionszeichen zusammengestellt. Unter den Einsendungen verlosen wir eine 3-tägige Reise für zwei Personen in eine deutsche Großstadt Ihrer Wahl;  fünf mit Ihrer Stadt personalisierte T-Shirts #begegnet_in_(Name Ihrer Stadt) sowie zehn Poster (DIN A2) mit dem zusammengesetzten Inklusionszeichen aus den hochgeladenen Selfies", heißt es vonseiten der Aktion Mensch.

Das anstehende Bundesteilhabegesetz wird um den 5. Mai neben den Begegnungen sicherlich auch im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. So wird am 5. Mai wahrscheinlich wieder eine Demonstration für ein gutes Bundesteilhabegesetz stattfinden und in Städten wie Würzburg und Köln finden Diskussionsveranstaltungen statt, in deren Mittelpunkt auch das Bundesteilhabegesetz stehen wird.

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