Tour für gutes Bundesteilhabegesetz startet heute

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Oliver Straub
Oliver Straub
Bild: Oliver Straub

Ravensburg (kobinet) Der aus Friedrichshafen am Bodensee stammende Oliver Straub startet heute in Ravensburg mit seinem Elektrorollstuhl eine Tour für ein gutes Bundesteilhabegesetz von Ravensburg nach Berlin.

Im Mittelpunkt der Tour von Oliver Straub, der sich auch als Inklusionsbotschafter im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Modellprojektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) engagiert, steht das Recht auf Sparen. In einem Filmbeitrag machte vor kurzem deutlich, was es für ihn bedeutet, nur 2.600 Euro ansparen zu dürfen, um die Assistenz zu bekommen, die er aufgrund seiner Behinderung benötigt. Deshalb wirbt der 32Jährige auch während seiner Tour für die von Constantin Grosch entwickelte Petition für ein Recht auf Sparen, die schon über 185.000 UnterstützerInnen hat. Hierfür wird er am Freitag, 21. August in der Ulmer Innenstadt von 14.00 - 18.00 Uhr einen Informationsstand aufbauen.

Am 7. September will Oliver Straub um 14.00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin gleich um die Ecke des Reichstags ankommen. Diejenigen, die Oliver Straub bei seiner Ankunft in Berlin begrüßen und damit die Forderung nach einem guten Bundesteilhabegesetz unterstützen wollen, können sich diesen Termin schon einmal vormerken.

Link zur Internetseite von Oliver Straub

Link zur Petition für ein Recht auf Sparen

Link zum Filmbericht im regio tv Bodensee im Vorfeld der Tour von Oliver Straub

Lesermeinungen zu “Tour für gutes Bundesteilhabegesetz startet heute” (16)

Von Wolfgang Ritter

Hallo Frau Maubach,

Zitat:

"ihr Beispiel mit dem Motor, der nur komplett zusammengesetzt läuft, passt hier leider nicht, denn die Behindertenpolitik läuft ja auch ohne diejenigen Menschen, die "nicht brauchbar" sind.“

Mit dem Motor war gemeint, dass alle Komponenten zusammen nur dann funktionieren und der Motor zum laufen kommt, wenn man nichts vergessen hat.
Auch wenn der Motor vielleicht jault und das immer lauter, heißt dass noch lange nicht, dass er in der Lage ist etwas zu bewegen. Der Krach allein wie wir ihn ja schon seit Jahren kennen, mag vielleicht für manche ausreichend sein, aber um auf den Berg zu kommen, bedarf es eines Getriebes und das sind wir. Wir können nicht ohne Motor, die anderen nicht ohne Getriebe, also wären doch die Ingenieure mal gefragt, diese Fehlkonstruktion zu korrigieren, wenn das Ergebnis auf dem Markt vorzeige fähig sein soll.

Wolfgang Ritter

Von Wolfgang Ritter

Hallo Frau Maubach,
zumindest werden wir mit folgendem Satz auch angesprochen,

"Sie können im kobinet-Forum über dieses Thema diskutieren"

und dort sich zu den Fachthemen äußern, ob dass aber dann einen interessiert, sollte nicht das Problem von Kobinet sein.
Würde ich mal als ehrliche Meinung erwarten, als hier zu sperren oder zu zensieren.
Warum machen wir nicht eigentlich unsere eigene Seite auf und kommentieren dort, die Irrwege des guten Glauben an die Gemeinschaft und Solidarität aller behinderten Menschen? Bestimmt finden wir einen Webmaster der uns unterstützen würde.

Wolfgang Ritter

Von Gisela Maubach

Lieber Herr Ritter,

Ihr Beispiel mit dem Motor, der nur komplett zusammengesetzt läuft, passt hier leider nicht, denn die Behindertenpolitik läuft ja auch ohne diejenigen Menschen, die "nicht brauchbar" sind.

Und da die Leserbrieffunktion bei allen aktuellen Themen nun abgeschaltet wird, werden die Ausgeschlossenen, die es immer noch schaffen, darauf hinzuweisen, dass die Inhalte von Bundesteilhabegesetz und Inklusion regelmäßig nur einseitig dargestellt werden, von eben diesen einseitigen Themen nun abgekoppelt, so dass sie nur noch unter sich diskutieren dürfen, was dann von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen wird.

Für welchen Motor bräuchte man Menschen, die zu behindert sind, um sich selbst zu Wort melden zu können?
Genau das ist ja das Problem . . . dass sie für keinen Motor gebraucht werden . . . und der Motor keinen Anlass hat, nutzlose Teile mitzuschleppen . . .

Von Wolfgang Ritter

Hallo nurHessen,

eine alte Weisheit besagt, wiege den Gegner in Sicherheit und genieße die Fehler die er macht. Auch wenn manches seine Zeit braucht, können wir uns sicher sein, dass auch die Größen unter uns eines Tages verstehen werden, der Motor läuft nur komplett nicht wie vereinzelte es sich wünschen.

Schönen Abend,

Wolfgang Ritter

Von nurhessen

Lieber Herr Ritter,
will sie nicht überheblich machen, aber sie haben eine unvergleichliche Art, den Dingen auf den Grund zu gehen und die blumigste Sprache, die hier zu lesen ist. Sie hätten sicher das Zeug, lyrischer Zyniker oder zynischer Lyriker zu werden. Noch ist es nicht zu spät, einen Heinz Ehrhardt oder Morgenstern oder Ringelnatz könnten wir wieder mal gebrauchen – neben allen Krimis, die z.Z. geschrieben werden. Im Ernst! Auch auf diese Art, wäre ein „Wir“-Gefühl unter der Hand zu realisieren.

Von Wolfgang Ritter

Hallo Frau Maubach,

Zitat:

„Übrigens - wenn Sie von "wir" und "unserer Gruppe der seelisch und geistig behinderten Menschen" sprechen, die hier solidarisch sein sollen, räumen Sie damit im Umkehrschluss ja selbst ein, dass "wir" mit dieser Überschrift "für ein gutes Bundesteilhabegesetz" nicht mit einbezogen sind.“

Meine Solidarität bezieht sich auf Herrn Straub, nicht auf die Personen und Institutionen welche uns übersehen und uns es nicht zutrauen, dass auch wir durchaus in der Lage sein können Recht von Unrecht zu unterscheiden, aber nicht begreifen wollen, wer Wind macht, muss sich nicht wundern wenn Sturm kommt. Solange die Zensur uns beschneidet, können wir uns sicher sein, dass wir auch verstanden werden, auch wenn es die Gegner nicht zugeben wollen.

Wolfgang Ritter

Von Gisela Maubach

Lieber Herr Ritter,

da zur Einrichtungsgebundenheit der Eingliederungshilfe für Menschen mit geistiger Schwerstbehinderung grundsätzlich gar keine Beiträge erscheinen, halte ich es sogar für notwendig, überall dort darauf hinzuweisen, wo das Bundesteilhabegesetz nur mit dem Inhalt Einkommens- und Vermögensfreiheit gefüllt wird.

Wenn Veröffentlichungen nur zu einem Thema erfolgen, sollte dies auch in der Überschrift erkennbar sein - z.B. Tour für ein Recht auf Sparen.

Übrigens - wenn Sie von "wir" und "unserer Gruppe der seelisch und geistig behinderten Menschen" sprechen, die hier solidarisch sein sollen, räumen Sie damit im Umkehrschluss ja selbst ein, dass "wir" mit dieser Überschrift "für ein gutes Bundesteilhabegesetz" nicht mit einbezogen sind.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ein Wir-Gefühl unter der Überschrift Bundesteilhabegesetz noch entstehen könnte, indem "wir" uns auch alle (!) in den darin enthaltenen Themen wiederfinden können.

Von Wolfgang Ritter

Hallo Frau Maubach,

wir können verärgert sein wie wir wollen was auch in einer gewissen Berechtigung zum Ausdruck kommen darf, aber wir sollten diese Rubrik “Tour für gutes Bundesteilhabegesetz startet heute”
nicht dazu nutzen, Herrn Straub hier für Dinge mit einzubeziehen welche nicht in Ordnung sind, aber uns nicht berechtigen, seine Tour für unsere Unzufriedenheit bei allen Erkenntnissen zu missbrauchen, denn dass hat er nicht verdient.
Aus meiner Sicht wäre es für ein gutes gelingen seiner Tour von uns solidarisch, wenn wir bis zum 09.09.2015 dem Tag seiner Abreise aus Berlin es vermeiden, hier den Eindruck zu erwecken, wir seien neidisch und würden in dieser Gesellschaft nicht die entsprechende Aufmerksamkeit mit den Schicksalen von Betroffenen und deren Angehörigen unserer Gruppe der seelisch und geistig behinderten Menschen finden, nur weil wir nicht in der Lage sind ohne Verbände und Politik, unseren Unmut zum Ausdruck zu bringen, wobei andere nur mal richtig zuhören müssten.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolfgang Ritter

Von Gisela Maubach

Hallo Herr Ritter,

ich habe großen Respekt vor der Engagement von Oliver Straub!

Nur dass die Unterstützer - insbesondere kobinet - unter der Überschrift "gutes Bundesteilhabegesetz" regelmäßig ausschließlich die Einkommens- und Vermögensfreiheit inhaltlich thematisieren, lässt in der Öffentlichkeit eine völlig einseitige Vorstellung von einem Bundesteilhabegesetz entstehen, das für alle (!) Menschen mit Behinderung anwendbar sein soll.

Dass diese Einseitigkeit bewusst fortgesetzt wird, erkennt man auch daran, dass die Leserbrief-Funktion bei den aktuellen Beiträgen zum "guten" Bundesteilhabegesetz abgestellt wurde.

Mein 28-jähriger Sohn ist seit zwei Monaten ungewollt komplett zu Hause, weil ihm die notwendige Assistenz verweigert wird. ich selbst kann aufgrund dessen keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen.
Gehört diese Form der Benachteiligung nicht auch in eine "gutes" Bundesteilhabegesetz?
Ich bin zwischen dem Vorbeugen gegen epileptische Anfälle, dem Windelwechseln, ununterbrochener Betreuung, dem kompletten Haushalt und der notwendigen Logistik und Bürokratie (damit auch immer alle Medikamente und Windeln im Haus sind) dermaßen erschöpft, dass für uns eine vergleichbare Tour unmöglich wäre.

Ist es hinnehmbar, dass Menschen mit geistiger Schwerstbehinderung deshalb von der notwendigen Thematisierung ihrer Benachteiligung ausgeschlossen bleiben, weil ihre pflegenden und betreuenden Angehörigen am Ende ihrer Belastbarkeitsgrenze sind und dadurch keine eigenen Aktionen auf die Beine stellen können?

Von Wolfgang Ritter

Hallo Frau Maubach,

wie ich bereits erwähnt hatte, bin ich da gestern an dem Stand gewesen um mir ein Bild machen zu können. Für mich persönlich ist die Person Oliver Straub wichtig gewesen denn sonst hätte ich da gar nicht erst hin gehen brauchen, wusste ich doch von Anfang an, welcher Grundgedanke schon allein aus den ganzen Beiträgen auf Kobinet verfolgt wird. Was die Presse daraus macht oder die Medien generell ist die eine Sache, was ich aber sehr achte, ist die Initiative von Herrn Straub und seinem Team und wenn man erfährt wie alles begonnen hat, dann kann man wirklich nur staunen, was ein schwerst behinderter Mensch für sich und seine Idee mit der Tour alles bewerkstelligen kann. Keine Angst, ich bin seit gestern kein Fan derer geworden welche ich wegen der einseitigen Kampagnen kritisierte. Aber man muss auch in der persönlichen Überzeugung aus meiner Sicht eine derartige Aktion eines einzelnen Menschen achten und mit Bewunderung eine derartige Leistung zur Kenntnis nehmen. Für mich kam nicht der Eindruck, dass der Herr Straub eigennützig hier diese Tour bestreitet, nur um wie viele andere das Geld in den Vordergrund zu stellen, sondern bin auch überzeugt gewesen, dass er auch an unsere Gruppe die Menschen mit seelischer und geistiger Behinderung denkt, denn nur eine Gemeinsamkeit im gemeinschaftlichem Denken schweißt uns zusammen, nicht reich und arm oder gut und böse.

Er denkt an Menschen die ihm helfen und denen er manches zu verdanken hat, was Unterstützung etc. anbelangt und dazu meine ich nicht nur seine Familie, die anscheinend alles für ihn bedeutet.
Es ist seine Art zu überzeugen und da unterscheidet er sich von einigen, welche Selbstdarstellung im Schnelldurchgang gelernt haben und dass auch noch schlecht verbergen können. Er ist kein Jammerer wie manch andere, dies würde auch seiner Wesensart widersprechen.

Für mich, nachdem ich ihn persönlich kennenlernen durfte ist er ein würdiger Vertreter als Botschafter für Inklusion im Sinne der BRK und ich bin mir auch sicher, von ihm könnte und wird man noch einiges hören.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolfgang Ritter




Von Gisela Maubach

Leider wird in den Pressemitteilungen aber ausschließlich die Forderung nach dem Recht auf Sparen thematisiert:

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Oliver-Straub-kaempft-fuer-finanzielle-Unabhaengigkeit-_arid,10286574_toid,310.html

Hier ist sogar zu lesen:

"In zehn Tagen will er sein Ziel erreichen und unterwegs Unterschriften sammeln für eine Änderung des Bundesteilhabegesetzes."

Was unter dem Bundesteilhabegesetz als solchem zu verstehen ist, geht aus den Presseartikeln noch nicht mal ansatzweise hervor, so dass der Öffentlichkeit ein extrem einseitiger Eindruck vermittelt wird, wenn unter der Überschrift Bundesteilhabegesetz grundsätzlich nur die Forderung nach dem Recht auf Sparen thematisiert wird.

Von Wolfgang Ritter

Wie ich bereits angekündigt hatte habe ich heute den Oliver Straub welcher in Nürnberg Station machte am Nachmittag beim Stand des Behinderten Rates der Stadt Nürnberg getroffen. Nachdem ich mich zu erkennen gegeben hatte, wurde ich genau wie jeder andere Besucher am Stand mit einer Herzlichkeit aufgenommen, was ich eigentlich nicht erwartet hätte, da ja gewisse Kommentare von mir nicht immer Freundschaften auslösen und der eine oder andere durchaus mit meinem Kommunikationsstil etwas Probleme hat.
Bei Oliver Straub merkte man in der Unterhaltung, dass er gern für alle behinderten Menschen unterwegs ist und deren Schicksal beachtet. Was man auch spürte, er hat eine wunderbare Familie und Freunde, welche extra ihn in Nürnberg besuchten. Für mich war auch das Gespräch mit dem Assistenten sehr interessant, leider konnte ich mich mit dem zweiten Assistenten nicht austauschen, da mein englisch unter aller Kanone ist. Man merkte außerdem sein kleiner Neffe liebt den Onkel über alles. Zuletzt muss man aber auch die Mutter mit erwähnen welche mit angereist war und die mit ganzem stolz auf ihren Sohn schaut, was dieser trotz seiner Behinderung vermag doch alles zu leisten, für ein gutes Teilhabegesetz wie er sagt.

Lieber Oliver Straub,

für den Rest der Tour wünsche ich viel Erfolg, die erforderliche Kraft, kein knarren im Getriebe immer Luft auf die Reifen und volle Batterien für ein gutes ankommen in Berlin.

Mit freundlichen Grüßen auch ans Team,

Wolfgang Ritter

Von Wolfgang Ritter

24.08.2015 Nördlingen > Nürnberg

24.08. 9 Uhr Abfahrt bei der Jufa, Ankunft ca. 17 Uhr in Nürnberg Ibis Hotel Hbf mit Empfang.
26.08. Ab 14 Uhr Infostand beim weißen Turm mit Pressetermin.

Da ich in Nürnberg wohne, werde ich mich zu diesem Thema am Info - Stand am weißen Turm umschauen und wenn es die Zensur erlaubt, hier meinen Eindruck dann vermitteln. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, mit Herrn Straub ein paar Worte wechseln zu können, wovon ich aber mal nicht ausgehe denn so wichtig bin ich ja nun auch wieder nicht und was sollte auch ein Gespräch mit mir in der Tour auch groß bewegen.

Hallo Herr Straub,
ich wünsche mir dass Sie den Umständen entsprechend gut am Montag in Nürnberg ankommen und dass vielleicht auch ich als notorischer Motzer bei Kobinet eine Gelegenheit bekomme, mit Ihnen einige Worte wechseln zu können.

Herzlich Willkommen in Mittelfranken!

Wolfgang Ritter

Von Max Bleif

Ich war heute morgen beim Auftakt der Tour auf dem Ravensburger Marienplatz mit meinem Rad dabei und bin auch die erste Etappe nach Ulm mitgefahren. Viele Menschen haben sich auf der Strecke nach uns umgedreht,so nach dem Motto: "Warum fgahren zwei Radfahrer (Oli's Assistent und ich) hinter einem Rollstuhlfahrer her? Was machen die da?
Es war ein grosses Vergnügen, Oliver Straub auf diesem Teilabschnitt begleiten zu dürfern, auch wenn das Wetter nicht so war, wie wir uns das gewünscht hätten.
Ich wünsche Oli und mir, dass sich auf jeder Etappe Menschen die Zeit nehmen und sei es auch nur ein Teilstück und egal, ob mit dem Fahrrad, dem Pedelec, dem Rollstuhl oder dem Sagway, um ihn zu begleiten. Die "Tourddaten" und Bilder zur Tour finden sich auf seiner Homepage

Von Lesebrille

Wow! Dann wünsche ich eine gute Fahrt, dass die Batterie nie zum falschen Zeitpunkt schlapp macht, das Wetter die Pläne nicht davon schwimmen lässt, und dass tatsächlich ausnahmslos alle an einem guten Bundesteilhabegesetz teilhaben können.

Von Gisela Maubach

Warum heißt die Tour nicht "Tour für ein Recht auf Sparen"?

Die Inhalte für ein gutes (!) Bundesteilhabegesetz wurden bisher noch nicht ausreichend thematisiert, so dass die notwendigen Änderungen der aktuellen Gesetzgebung sehr einseitig in der Öffentlichkeit dargestellt werden, wenn regelmäßig nur das Recht auf Sparen unter der Überschrift Bundesteilhabegesetz thematisiert wird.

Wer von vornherein gar nicht erst die notwendigen Teilhabeleistungen bekommen kann, weil er wegen fehlender Leistungsfähigkeit "nicht brauchbar" ist, dem hilft auch ein Recht auf Sparen nicht weiter!

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