Faces - Onlinekampagne gestartet

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

6 von den 10 Porträts zum Start von Faces
6 von den 10 Porträts zum Start von Faces
Bild: Integrationsprojekt e.V.

Berlin (kobinet) Eine spannende Webseite zum Stöbern und Mitmachen ist seit heute online. Bei „Faces“ geht es um Inklusion und Vorurteile. Raul Krauthausen von den Sozialhelden und Wheelchairskating-Weltmeister David Lebuser sowie die Bloggerinnen Mareice Kaiser, Anastasia Umrik und Marie Gronwald sind dabei. Die neue Webseite von Integrationsprojekt e.V. will Begegnungen schaffen - mit Menschen und deren Geschichten.

"Wir interessieren uns für das, was nach dem ersten Eindruck kommt", sagt Hannes Roever: Alle auf projectfaces.de gezeigten Personen haben ein Foto von sich hochgeladen und einen Fragenkatalog ausgefüllt. Dieselben Fragen - viele verschiedene Antworten. Ein Textfeld schafft Raum für die freie Erzählung über sich. So entstehen einzigartige Geschichten, die den Blick öffnen sollen für Vielfalt. Sie sollen die Angst vor der Begegnung nehmen, eine neugierige und zugewandte Haltung erzeugen zu Menschen, die auf den ersten Blick noch fremd sind.

Zwei Geschichten zu jedem Foto sind zu lesen, ohne zu wissen, welche die richtige ist. So wird spielerisch die Möglichkeit geboten, sich über eigene Vorurteile Gedanken zu machen. Heute wurden 10 Porträts mit den jeweiligen Geschichten präsentiert. Danach soll die Seite ständig wachsen. Eine Teilnahme neuer Menschen ist jederzeit möglich. 2-3 Porträts könnten so pro Woche hinzukommen, erwartet das Kreuzberger Integrationsprojekt, das seit mehr als 20 Jahren aktiv ist und beispielhafte Initiativen entwickelt hat.

"Inklusion ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Engagements", so stellt sich der Verein vor. "Wir verstehen Inklusion als einen sozialen Prozess, in dem jeder Mensch so anerkannt wird, wie er ist. Wir begrüßen junge Menschen in ihrer Vielfalt, die andere Startchancen haben als andere, und wollen ihre Stärken hervorheben und Persönlichkeit fördern – professionell und effektiv."

Mal draufklicken, empfiehlt der Berliner kobinet-Korrespondent nach dem Besuch der neuen Seite. Besser noch, einfach mitmachen! Spannend wird, wie sich hier künftig junge Leute mit ihren Geschichten einbringen, die sie mit dem Verein als Stadtcamper in Kreuzberg, auf Klettertour im Elbsandsteingebirge, mit dem Kanu in Mecklenburg oder beim "Survival" in Schweden erlebt haben.

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