frontal 21: Staat behindert Behinderte

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: ZDF

Mainz (kobinet) "Staat behindert Behinderte - Auf dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt" lautet der Titel der Reportage, die heute Abend zwischen 21.00 und 21.45 Uhr im ZDF Magazin frontal 21 ausgestrahlt wird.

"Behinderte müssen am Arbeitsleben teilhaben können. Das ist in Deutschland per Gesetz geregelt. Und das verlangt auch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Sie ist am 26. März 2009 für Deutschland verbindlich in Kraft getreten. Ziel der Konvention ist es, den 'vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern'. Doch auf dem Arbeitsmarkt ist die Inklusion behinderter Menschen noch weit von den UN-Zielvorgaben entfernt. In der alltäglichen Praxis werden sie nach wie vor ausgegrenzt, das bestätigen auch Behinderten- und Wohlfahrtsverbände. Deshalb haben die Vereinten Nationen die Bundesregierung angemahnt, für ein Ende der Ausgrenzung von Behinderten auch auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen. Frontal21 zeigt am Beispiel eines Gehörlosen und eines Sehbehinderten, wie Menschen mit Handicap durch Behörden benachteiligt werden", heißt es in der Ankündigung für den Sendebeitrag.

Link zur Ankündigung der heutigen Sendung

Zuletzt hatte die Übergabe der Petition für ein Recht auf Sparen und für ein gutes Teilhabegesetz, die mittlerweile fast 290.000 UnterstützerInnen hat, für Aufsehen gesorgt. Denn auch hier spielt die Benachteiligung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Anrechnung des Einkommens und Vermögens eine wichtige Rolle.

Link zur Petition

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