Atelier Goldstein und die Marienkirche

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

An der Christusfigur schnitzt Julius Bockelt
An der Christusfigur schnitzt Julius Bockelt
© Atelier Goldstein

Frankfurt am Main (kobinet) Das Frankfurter Atelier Goldstein wurde 2011 mit der Neugestaltung der Marienkirche im hessischen Aulhausen beauftragt. Die denkmalgeschützte Klosterkirche der Zisterzienserinnen aus dem 13. Jahrhundert ist die erste katholische Kirche in Deutschland und möglicherweise weltweit, in der behinderte Künstlerinnen und Künstler ihre Sicht einbringen konnten. Am 24. Januar wird die Kirche wieder eröffnet.

Die über 3 Meter große Christusfigur von Julius Bockelt wurde aus dem Stamm einer in der Nähe der Kirche gefällten Eiche geschnitzt. Der Künstler entschied sich für einen Gekreuzigten ohne Kreuz. "Ein Kreuz mit einem Jesus dran sieht man doch überall", wird Bockelt im Wochenend-Magazin der Berliner Zeitung zitiert. "Ich wollte etwas anderes machen, etwas, das mehr für die Freiheit des Menschen steht."

Birgit Ziegert schuf einen großen silbernen Engelsflügel als Bodenintarsie. Die Altarfenster zur Unbegreiflichkeit Gottes (Dreifaltigkeit) und weitere bunte Fenster stammen von Andreas Skorupa.

Hier geht's zur Galerie mit weiteren Fotos.

Altarfenster von Andreas Skorupa

Altarfenster von Andreas Skorupa

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