EU befragt behinderte Menschen zu ihrer Strategie

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Flagge Europa
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Brüssel (kobinet) Die Europäische Kommission hat zur Halbzeit der Europäischen Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010–2020 eine öffentli-che Konsultation zur Überarbeitung der Strategie gestartet. In der Konsultation soll u.a. mittels eines Fragebogens ermittelt werden, wie das bisher Erreichte eingeschätzt wird, welche Herausforderungen fortbestehen und was die EU tun kann.

In der Europäischen Union leben ca. 80 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Die EU hat sich der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderun-gen angeschlossen. Der zuständige Ausschuss der UN hat unlängst die Umsetzung des Abkommens durch die EU untersucht. Sie ist trotz einiger Fortschritte längst nicht abgeschlossen. Das Abkommen wird auf EU-Ebene durch die Europäische Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010–2020 umgesetzt. Die Strategie umfasst acht Handlungsschwerpunkte: Zugänglichkeit, Teilhabe, Gleich-stellung, Beschäftigung, allgemeine und berufliche Bildung, sozialer Schutz, Gesundheit und Maßnahmen im Außenbereich.

Die Beantwortung des Fragebogens benötigt ca. 20 Minuten. Interessenten können sich bis zum 18. März 2016 beteiligen. Antworten sollen per Mal an EMPL-C3-CONSULTATION@ec.europa.eu gesandt werden.

Link zu weiteren Informationen und zum Fragebogen

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