Beiräte und Beauftragte wichtig für Inklusion

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

David Langner
David Langner
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Mainz (kobinet) Behindertenbeiräte und -beauftragte sind wichtige Partnerinnen und Partner für die Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit vor Ort. Deshalb wird diese starke Interessenvertretung von und für Menschen mit Behinderungen in den Gemeinden und Kreisen auch tatkräftig unterstützt. Dies betonte der rheinland-pfälzische Sozialstaatssekretär David Langner und der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch anlässlich des gestrigen Treffens der kommunalen Behindertenbeiräte und –beauftragten in Rheinland-Pfalz.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 65 kommunale Behindertenbeauftragte und 37 Behindertenbeiräte und vergleichbare Arbeitskreise. Bei den regelmäßigen Treffen der Beauftragten und Beiräte geht es um den Erfahrungsaustausch und aktuelle Informationen für die Arbeit der Beiräte und Beauftragten. "Im Dezember des vergangenen Jahres haben wir unseren fortgeschriebenen Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgestellt. Ich freue mich, dass viele Kommunen eigene Aktionspläne erarbeitet haben. Mit diesen guten Beispielen wollen wir weiteren Städten und Kreisen Mut machen, ebenfalls Aktionspläne zu entwickeln. Die kommunalen Beiräte und Beauftragten geben dafür wichtige Impulse und treiben Aktionspläne und Inklusion voran", erklärte Sozialstaatssekretär David Langner in seiner Begrüßung der Beiräte und Beauftragten.

"Barrierefreiheit ist eines der Schwerpunktthemen für die kommunalen Behindertenbeiräte und –beauftragten in ihrer Arbeit vor Ort. Mit der Novellierung der Landesbauordnung haben wir neue Regelungen zur Barrierefreiheit geschaffen. Darüber informieren wir bei dem Treffen, damit unsere Neuerungen wirksam umgesetzt werden können", erklärte der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch. Weitere Themen bei dem Treffen waren die Erstellung von Nahverkehrsplänen für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr, die neue DIN-Norm zur barrierefreien Verkehrsraumgestaltung, inklusive Erwachsenenbildung am Beispiel der Volkshochschule Mainz, die geplante Inklusionsmesse am 8. April in Mainz und ein Bericht von der Inklusionstour nach Berlin.

"In Rheinland-Pfalz gibt es eine gute Zusammenarbeit des Landes mit den kommunalen Behindertenbeiräten und –beauftragten. Unser Ziel ist, ein flächendeckendes Netz von Behindertenbeiräten und –beauftragten in den Landkreisen und Verbandsgemeinden zu erreichen. Dieses Engagement lohnt sich, um unser Land barrierefrei und inklusiv zu gestalten", so David Langner und Matthias Rösch.

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