Inklusionslandkarte mit neuen Angeboten

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Webgrafik Inklusion bewegt
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© Behindertenbeauftragte.de

Berlin (kobinet) Die Inklusionslandkarte der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen präsentiert sich mit neuen Angeboten für ganz Deutschland. Auf der Inklusionslandkarte finden sich ab jetzt neue Serviceangebote, wurde heute mitgeteilt. Schon bisher konnten auf dieser Seite Nutzerinnen und Nutzer Institutionen, Organisationen und Projekte eintragen, die ihrer Meinung nach inklusiv sind. Eingetragene Projekte können bewertet und kommentiert werden. Mit der Erweiterung können sich Fachleute eintragen, die als Referenten oder Ansprechpartner für Inklusion zur Verfügung stehen. Damit bietet die Inklusionslandkarte noch mehr Anreize, sich dort zu registrieren und aktiv zu werden. Jede und jeder kann mit Expertenwissen einen wertvollen Beitrag leisten.

Bei Referenten soll vor allem der Beratungsaspekt im Vordergrund stehen: Es können Vorträge und Seminare angeboten werden. Ein Beispiel wäre eine Veranstaltung, die für die Darstellung von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert.

Ansprechpartner für Inklusion dagegen können zu bestimmten Themen Auskunft geben. Hier können sich etwa Experten für die Arbeitsvermittlung von Menschen mit Behinderungen, für Elternassistenz oder für die Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen eintragen. Dieser Service soll insbesondere Medienvertretern die Recherche zu behinderten- und sozialpolitischen Themen erleichtern. Nicht nur die gezielte Suche nach Ansprechpartner in bestimmten Regionen ist möglich. Bei Referenten und Ansprechpartnern lassen sich Ergebnisse auch nach Behinderungsarten, Lebenslagen und Themenschwerpunkten eingrenzen. Neben Bürgerinnen und Bürger können auch kommunale Behindertenbeauftragte, aber auch Organisationen Ansprechpartner für Inklusion sein.

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