Ohne die Wirtschaft keine Inklusion

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Christiane Link
Christiane Link
© kobinet

Berlin (kobinet) "Ohne die Wirtschaft keine Inklusion", so titelt die Journalistin Christiane Link ihren aktuellen Blogeintrag bei ZEIT ONLINE zur aktuellen Diskussion um die Verpflichtung privater Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit treffend. Dabei verweist sie u.a. auch auf Beispiele aus Großbritannien.

"Inklusion und Teilhabe wird ohne die Privatwirtschaft aber nicht funktionieren. Wir gehen in Supermärkte, Cafés, Restaurants, Kaufhäuser, fliegen in den Urlaub und gehen ins Kino. Außerdem schaffen private Unternehmen Arbeitsplätze, die auch behinderte Menschen brauchen und gut ausfüllen können. Es ist also nicht realistisch zu glauben, ein Behindertengleichstellungsgesetz sei ausreichend, wenn es nur den Staat in die Pflicht nimmt", schreibt Christiane Link in ihrem Blog.

Zum Schalttag haben gestern behinderte Menschen aus verschiedenen Regionen Deutschlands Bilder von Barrieren gemacht und an ihre Bundestagsabgeordneten geschickt. Damit fordern sie sie auf, sich einzuschalten in die Diskussion um das Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertenrechts, das bisher nicht die Verpflichtung privater Anbieter zur Barrierefreiheit vorsieht.

Link zum Blogeintrag bei ZEIT ONLINE

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