Bundesrat befasst sich mit Beipackzetteln

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Medikamente
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© Rolf Barthel

Saarbrücken (kobinet) Der Bundesrat wird sich in seiner nächsten Plenarsitzung am 18. März mit dem saarländischen Entschließungsantrag zum Thema Beipackzettel befassen. Bei der letzten Sitzung des Gesundheitsunterausschusses war der Antrag 16:0 von allen Ländern angenommen worden.

"Trotz vielfältiger Regelungen zur Lesbarkeit der Packungsbeilagen von Arzneimitteln sind diese nach wie vor wenig verständlich und nicht ausreichend patientenfreundlich gestaltet", erklärte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann. "Ich bin froh, dass alle Länder jetzt an einem Strang ziehen, um hier zum Wohle des Patienten eine Änderung herbeizuführen. Packungsbeilagen tragen wesentlich zur Akzeptanz der verordneten Therapien und zur Patientensicherheit bei. Ziel muss es sein, die Packungsbeilagen so zu gestalten, dass Patienten die Inhalte verstehen und Sinn und Zweck der Anwendung der Medikamente bei gleichzeitiger Information über mögliche Nebenwirkungen leicht erfasst werden können."

Monika Bachmann möchte mit dem Antrag darauf hinwirken, dass sich die Bundesregierung auch weiterhin auf europäischer Ebene dafür einsetzt, dass die Lesbarkeit der Packungsbeilagen von zentral oder dezentral in mehreren Mitgliedstaaten zugelassenen Arzneimitteln für Patientinnen und Patienten verbessert wird. "Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, ist es auch auf nationaler Ebene von großer Bedeutung, dass die Zulassungsbehörden für Arzneimittel ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Empfehlungen zur Gestaltung von Packungsbeilagen legen", so Monika Bachmann.

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