Paritätischer zu Landtagswahlen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

 Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Bild: Paritätischer

Berlin (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist besorgt nach dem Ausgang der Landtagswahlen mit zweistelligen Ergebnissen für eine rechtspopulistische Partei. In einer gemeinsamen Presseerklärung von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes, und Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Schneider werden heute Zivilgesellschaft und Politik aufgerufen, die AfD als rückwärtsgewandte Partei zu entlarven, die soziale Probleme in Deutschland verschärfen würde.

"Der Ausgang der Landtagswahlen, bei denen eine rechtspopulistische Partei wie die AFD zweistellige Ergebnisse erzielen konnte, ist erschütternd und erfüllt uns mit tiefer Sorge. Der Paritätische Wohlfahrtsverband steht für Werte wie Vielfalt, Toleranz und Offenheit für alle Menschen und eine inklusive Gesellschaft, die keinen ausgrenzt und alle mitnimmt", wird in der Presserklärung betont:

"Die AFD steht mit ihren Positionen für das Gegenteil, nämlich eine Politik der Ausgrenzung, die gerade denjenigen die Hilfe versagen will, die am meisten auf Unterstützung und gesellschaftliche Solidarität angewiesen sind. Die AFD vertritt antisoziale und menschenverachtende Positionen, die mit den Werten des Paritätischen nicht vereinbar sind. Propagiert werden z. B. eine menschenfeindliche Flüchtlingspolitik, ein reaktionäres Familienbild und eine antisoziale Arbeitsmarktpolitik. Wir appellieren an Zivilgesellschaft und Politik in diesem Land, die AFD öffentlich und offensiv als das zu entlarven, was sie ist: Eine rückwärtsgewandte Partei, die keine konstruktiven Lösungen anbietet, sondern die sozialen Probleme in unserem Land nur verschärfen würde."

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