Protestzug mit westfälischer Kaffeetafel in Gütersloh

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Jürgen Linnemann
Jürgen Linnemann
© Jürgen Linnemann

Gütersloh (kobinet) Mitte Januar hatten die kobinet-nachrichten ihre Leserinnen und Leser aufgerufen, Berichte über die geplanten Aktionen zum diesjährigen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen an die Redaktion zu senden. Jürgen Linnemann, der sich auch als Inklusionsbotschafter engagiert, hat diese Möglichkeit genutzt und folgenden Bericht über den geplanten Protestzug mit anschließender westfälische Kaffee Tafel am 3. Mai in Gütersloh gemailt.

Bericht von Jürgen Linnemann

Sich begegnen, ins Gespräch miteinander kommen und gemeinsam einen fröhlichen und inklusiven Nachmittag erleben, darum geht es in diesem Jahr bei der Veranstaltung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Gütersloh. Das Aktionsbündnis inklusiver Kreis Gütersloh lädt deshalb zur westfälischen Kaffee Tafel am Dienstag, den 3. Mai, auf den Kolbe-Platz in Gütersloh ein. Denn wo klönt es sich besser, als bei Kaffee und Kuchen. Die Kaffee Tafel ist ab 14:30 Uhr eingedeckt und wartet auf die zahlreichen Gäste, die den leckeren Kuchen aus der Bäckerei des Kiebitzhofes genießen wollen.

Vorher, nämlich um 13:30 Uhr startet der Protestzug vor dem Gütersloher Rathaus. Bei seinem Marsch durch die Gütersloher Innenstadt will das Aktionsbündnis lautstark darauf aufmerksam machen, was Menschen mit Behinderungen für eine bessere Teilhabe fordern und wo sie Handlungsbedarf sehen. Alle sind auch hier eingeladen, sich am Protestzug für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu beteiligen. Ich fordere die Gütersloher Bürgerinnen und Bürger also auf, sich am Protestzug zu beteiligen, denn nur so können wir in der Öffentlichkeit Flagge zeigen. Gemeinsam sind wir stark!

Lesermeinungen zu “Protestzug mit westfälischer Kaffeetafel in Gütersloh” (1)

Von Sphinx

So bekommt 'man' die Falschen zum Protestieren.
Was soll mit der Kaffeetafel bezweckt werden?
Kaffeekränzchens verorte ich bei alten Menschen.
Voller Bauch studiert und protestiert nicht (gern).

Vielleicht ist es besser, die Türen bei den Behörden aufzureißen und in den Büros der BürotäterInnen die nicht bearbeiteten Anträge zu suchen. Geht alles. Nennt sich 'verstecktes Theater' und macht zudem Spaß und ist eine andere Form von Protest.

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