Positive Bilanz der Landesantidiskriminierungsstelle

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Bild von Irene Alt
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© MIFKJF

Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt hat eine positive Bilanz der Landesantidiskriminierungsstelle gezogen, die im Januar 2012 im rheinland-pfälzischen Familienministerium die Arbeit aufgenommen hat. Der entsprechende Bericht wurde nun im Internet veröffentlicht.

"In etwas mehr als vier Jahren hat die Landesantidiskriminierungsstelle ein solides Fundament für die rheinland-pfälzischen Antidiskriminierungs- und Vielfaltspolitik geschaffen. Herausragender Erfolg der Kooperation zwischen den Ressorts der Landesregierung ist die Verabschiedung der 'Strategie Vielfalt der Landesregierung Rheinland-Pfalz' durch den Ministerrat 2015, was bundesweit einmalig ist", erklärt Familienministerin Irene Alt. Diese Strategie biete vielfache Anknüpfungspunkte für die weitere Entwicklung der Bekämpfung von Diskriminierung und der positiven Gestaltung von Vielfalt in diesem Bundesland.

"Ein weiterer Meilenstein der Antidiskriminierungsarbeit in Rheinland-Pfalz ist die Gründung des Runden Tisches Antidiskriminierung und Vielfalt, der sich dem Dialog, der Information, der Aufklärung sowie der Prävention verschrieben hat", sagte Ministerin Alt. Dem Runden Tisch gehören an: der Bürgerbeauftragte des Landtags, der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Leitstelle "Gut leben im Alter", das Frauenministerium, das Landesnetzwerk "Demokratie leben!" und das Bürgerbüro der Staatskanzlei.

Ebenfalls wichtig sei die Förderung der Vernetzung der Initiativen und Vereine im Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz. Von Beginn an seien die Interessenvertretungen für alle sechs Merkmale, die nach dem AGG vor Diskriminierung geschützt sind, am Netzwerkbildungsprozess beteiligt gewesen. Diese sind Geschlecht, Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Religion und Weltanschauung sowie sexuelle Identität. Durch diese Partnerschaft sei die Basisarbeit der Antidiskriminierung in Rheinland-Pfalz entscheidend vorangekommen. "Außerdem hat das Pilotprojekt 'Chancengleich bewerben – anonymisiertes Bewerbungsverfahren in Rheinland-Pfalz' unter Leitung der Landesantidiskriminierungsstelle entscheidende Hinweise über den Nutzen diskriminierungsfreier Methoden der Personalrekrutierung erbracht", ergänzte Ministerin Irene Alt

Link zum Bilanzbericht der Landesantidiskriminierungsstelle von Rheinland-Pfalz

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