Thüringen soll Inklusion voranbringen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Joachim Leibiger
Joachim Leibiger
Bild: MDR

Erfurt (kobinet) Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Freistaats Thüringen, Joachim Leibiger, legt morgen im Rahmen einer Veranstaltung im Landtag von Thüringen in Erfurt eine 100-Tage-Bilanz vor und bietet einen Ausblick auf kommende Vorhaben.  

Joachim Leibiger sagte dazu vorab: "Mit dem In-Kraft-Treten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland im Jahre 2009 ist die Behindertenpolitik auf Landesebene vor völlig neue Herausforderungen gestellt worden. Der Auftrag lautet seitdem, in allen Politikbereichen eine inklusive Gesellschaft zu bauen. Fürsorge und Mitleid waren gestern. Völlige Teilhabe und gleichberechtigte Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen sind heute das Maß der Dinge. Dafür stehe ich und das fordere ich auch von Politik und Verwaltung ein. Hier ist schon viel Gutes begonnen und verwirklicht worden. Anderes muss dagegen grundlegend reformiert werden. Thüringen muss Neues wagen und eine inklusive Gesellschaft für alle auf den Weg bringen."

Die Veranstaltung steht unter der Überschrift "100 Tage im Amt – was nun Herr Leibiger?". Schwerpunkt wird die Novellierung des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes sein. Aber auch Themen wie die Inklusion in Schule und Arbeitsmarkt, Barrierefreiheit sowie bundespolitische Entwicklungen werden eine Rolle spielen. Eingeladen sind Vereine und Verbände, die kommunalen Behindertenbeauftragten sowie die Fraktionen des Thüringer Landtages, wie es in der Presseinformation des Landesbehindertenbeauftragten heißt.

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