Foto: H.-Günter Heiden
Erlangen / Genf (kobinet)
Bei den Vereinten Nationen in Genf findet derzeit vom 26. – 30. Oktober 2026 der zweite Beratungszyklus für die Entwicklung einer Menschenrechtskonvention für die Rechte älterer Menschen statt. In die Beratungen dieses auch aus Sicht behinderter Menschen wichtigen Prozesses haben sich auch menschenrechtserfahrene Akteur*innen der Behindertenbewegung eingeklinkt. Prof. Dr. Theresia Degener, Dr. Sigrid Arnade und Dinah Radtke haben im Vorfeld der derzeitigen Beratungen ein Videostatement zu einzelnen Fragen der Konventionsentwicklung entwickelt und für die Ausstrahlung in Genf eingereicht, das nun auch – leider nur in englischer Sprache – auf dem YouTube-Kanal der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eingestellt wurde. U.a. fordern die deutschen Vertreter*innen über ihre Dachorganisation Disabled Persons International eine Abkehr vom medizinisch orientierten Modell des Alters hin zu einer menschenrechtsbasierten Orientierung. Zudem plädieren sie auch für die Verankerung angemessener Vorkehrungen zur Überwindung von Diskriminierungen älterer Menschen.




