An der Spitze ein Paradetruck

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Paradetruck trifft am Brandenburger Tor ein
Paradetruck trifft am Brandenburger Tor ein
Bild: kobinet/sch

Berlin (kobinet) An der Spitze des Protestmarsches vom Kanzleramt zum Brandenburger Tor fuhr ein Paradetruck, auf dem junge Leute zu heißen Rythmen von Schlagern und Popmusik tanzten. Die Polizei gab die Teilnehmerezahl des Protestmarsches mit mehr als 1500 an. Am Brandenburger Tor kamen dann noch mal viele hundert Behinderte und ihre Freunde sowie neugierig gewordene Berlin-besucher dazu.

Obwohl es an diesem Tag um sehr existenzielle Sorgen und Nöte von Menschen mit Behinderungen ging, herrschte eine ausgelassene Stimmung. Alte Bekannte trafen sich nach vielen Jahren wieder. So besuchte die aus London angereiste Journalistin und Bloggerin bei Zeit online, Christiane Link, die Demo und erzählte dem Berliner kobinet-Korrespondenten, dass sie gerade ein mit ihrem Smartphone aufgenommenes Interview mit Constantin Grosch über Periscop getwittert hat, das schon mehr als 100 Mal aufgerufen wurde.

Wenige Schritte daneben stand Julia Probst im Gespräch mit Gehörlosen, die sehr zahlreich gekommen waren. "Total kämpferische Atmosphäre mit großem Selbstbewusstsein", zwitscherte sie an #nichtmeingesetz. "Es wird ein heißer Tanz."

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