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Wegweiser zu barrierefreien Orten in Leipzig

Gewandhaus Leipzig
Gewandhaus Leipzig
Foto: H. Smikac

LEIPZIG (kobinet)

Mit der Online-Plattform „Wegweiser barrierefreie Orte in Leipzig“ stehen Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Orten in Leipzig zur Verfügung. „Wir finden dieses Angebot der Stadt Leipzig super! Es ermöglicht mobilitätseingeschränkten Menschen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und leistet damit einen Beitrag zur Prävention von Diskriminierungen“, sagt Janek Lassau für das Antidiskriminierungsbüro Sachsen zu dieser Plattform, die über diesen Link zu erreichen ist.

Geplante Reform droht zentrale Ansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen einzuschränken

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet)

Das Bundeskabinett berät am heutigen Mittwoch, den 22. Juli 2026, über das Erste Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, das Rechte und Leistungen der Eingliederungshilfe für alle jungen Menschen mit Behinderung zusammenführen soll. Der Sozialverband VdK Deutschland warnt: Die geplante Kinder- und Jugendhilfereform droht zentrale Ansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen einzuschränken. Auch die inklusive Lösung könnte in ihrer Umsetzung an Ausnahmeregelungen und fehlendem Geld scheitern.

Haftungsregelungen für E-Roller verschärft

Auf dem Gehweg liegender E-Roller
Auf dem Gehweg liegender E-Roller
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet)

Am 9. Juli 2026 hat der Deutsche Bundestag neue Haftungsregeln für E-Roller beschlossen. Mit der Einführung einer Halterhaftung sowie einer Gefährdungshaftung für Fahrende wird eine langjährige Gesetzeslücke geschlossen – ein Erfolg, für den sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) seit Jahren eingesetzt hat, wie der Verband in seinem Newsletter dbsv-direkt schreibt. „Für blinde und sehbehinderte Menschen bedeutet das eine wichtige Verbesserung: Wer über einen falsch abgestellten oder herumliegenden E-Roller stürzt, kann künftig leichter Schadensersatz geltend machen. Bislang scheiterte dies häufig daran, dass sie nicht nachweisen konnten, wer die ‚Stolperfalle‘ verursacht hatte.“

ENIL Freedom Drive findet vom 29. September bis 1. Oktober 2026 in Brüssel statt

Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen
Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet)

Bereits zum zwölften Mal findet vom 29. September bis zum 1. Oktober der ENIL Freedom Drive in Brüssel statt. Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) führt in dieser Zeit eine Reihe von Veranstaltungen und Demonstrationen in Brüssel statt, um ihren Forderungen für Gleichstellung und Selbstbestimmung Nachdruck zu verleihen. Im Jahr 2003 fand der erste Freedom Drive in Strassburg statt.

Zuwachs bei den kobinet-nachrichten: Der kobinet Auto-Redakteur stellt sich vor

Test
Test
Foto: Test

Berlin (kobinet)

Von vielen kobinet-Leser*innen aufgrund des weitgehend reibungslosen Ablaufs unbemerkt, fand am 17. Juli 2026 bei den kobinet-nachrichten eine Systemumstellung mit einigen Neuerungen vor allem für die interne Redaktionsarbeit statt. Die größte Entlastung dürfte dabei für die rein ehrenamtlich Aktiven bei den kobinet-nachrichten der neue kobinet Auto-Redakteur sein. Eine verbesserte Technik sowie die Nutzung Künstlicher Intelligenz ermöglichen es zukünftig hoffentlich mehr Nachrichten schneller zu veröffentlichen. Tom Kallmayer, der unermüdliche kobinet-Tüfftler und Techniker beschreibt in Beiträgen, die vom kobinet Auto-Redakteur gestaltet werden, was es damit auf sich hat.

Über 70.000 Unterschriften gegen Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg

Bild zur Petition gegen Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg
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Foto: change.org

Hamburg (kobinet)

Eine Petition gegen geplante Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg hat innerhalb kurzer Zeit über 70.000 Unterstützer*innen gewonnen. Initiatorin Nicole Singh verweist in einem Update auf change.org auf wachsenden Protest in der Stadt: Eltern, Lehrkräfte und Betroffene wehren sich gegen die Pläne. So berichte die Mutter Sandra Brunner im ZDF, dass künftig eine FSJ-Kraft drei Kinder gleichzeitig betreuen solle – statt wie bisher eines. Das bedeute nur noch ein Drittel der bisherigen Unterstützung.

Ninia LaGrande weist auf Barrierefreiheit und auf Checklisten hin

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet)

„Egal ob Theater, Messen oder Fachausstellungen: Barrierefreiheit ist wichtig, damit alle Menschen an Veranstaltungen teilhaben können. Wie das funktioniert, zeigt Ninia LaGrande im Video! Was ist für euch wichtig? Mehr Infos gibt es in unseren Barrierefreiheit‑Checklisten: https://www.bmas.de/DE/Soziales/Teilhabe-und-Inklusion/Bundesinitiative-Barrierefreiheit/Checklisten/checklisten.html„, so heißt es in einem Video mit Ninia LaGrande, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Facebook gepostet wurde.

Bürgerbefragung zur Pflege in Hessen

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet)

Unter dem Titel „Hessen hört zu: Pflege – Was sagen Sie?“ hat das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege zwischen November 2025 und Januar 2026 eine landesweite Befragung der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Diese Umfrage diente dazu, konkrete Verbesserungsvorschläge zu ermitteln sowie die Einschätzungen und Erfahrungen der Bevölkerung mit den aktuellen Beratungs- und Pflegeangeboten in Hessen zu erfassen. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der Website des Ministeriums als Download bereit.

Staatliche Kürzungen treffen 436.000 Menschen

Rote Weste mit schwarzem Herz und schwarzen Händen, die das Herz halten
Rote Weste mit schwarzem Herz und schwarzen Händen, die das Herz halten
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos

BERLIN (kobinet)

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, verweist anlässlich der Veröffentlichung seines Jahresberichts 2025 darauf hin, dass sich Deutschland zunehmend aus seiner internationalen Verantwortung zurückzieht, während die Zahl der Menschen in humanitärer Not weltweit steigt. Trotz einer anhaltend hohen privaten Spendenbereitschaft musste das Hilfswerk seine Unterstützung für 436.000 Menschen einstellen, weil staatliche Fördermittel deutlich zurückgegangen sind.

SoVD rät: Pflegegrad vor Pflegereform 2027 beantragen

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

Hannover (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen rät Betroffenen, einen Pflegegrad oder eine Höherstufung noch vor Inkrafttreten der geplanten Pflegereform zu beantragen. Ab 2027 könnten die Voraussetzungen für die Pflegegrade 1 und 2 verschärft und die Begutachtung strenger ausfallen, falls der aktuelle Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (SPD) so umgesetzt wird.

Zeit für den großen Wurf – AGG Reform Jetzt!

Frisbee mit der Aufschrift: Zeit für den großen Wurf: AGG Reform Jetzt!
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Foto: Natalie Rosenke

Berlin (kobinet)

In den letzten Jahren hat sich das Bündnis AGG Reform Jetzt! immer wieder an Bundestagsabgeordnete und Verantwortliche für die bereits 2021 versprochene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gewandt. Nun, da das Gesetzgebungsverfahren für die Reform in den Bundestag eingebracht wurde und nach der Sommerpause zur Anhörung kommen dürfte, hat sich Natalie Rosenke vom Bündnis AGG Reform Jetzt! etwas Besonderes ausgedacht. Im Namen des Bündnisses schickte sie Frisbee-Scheiben mit der Aufschrift „Zeit für den großen Wurf: AGG Reform Jetzt!“ an die zuständigen Bundestagsabgeordneten und Akteur*innen. Dass ein großer Wurf Not tut, das hat sich bereits bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im Bundestag gezeigt. Bisher beschränkt sich die Bundesregierung auf kleine aufgrund von EU-Vorschriften nötige Verbesserungen statt eine ehrgeizige Reform des Diskriminierungsschutz voranzutreiben.

Hybrides Erzählcafé mit Philipp Jeschke zum Thema Ableismus

Plakat zum Erzählcafé am 28. Juli 2026
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Foto: Allerwelthaus Köln

Köln (kobinet)

„Im Allerweltshaus Köln gibt es viele Menschen mit interessanten Geschichten. Beim Erzählcafé kommen sie zusammen, um in gemütlicher Atmosphäre zu erzählen, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen. Jeder ist willkommen, der seine Erlebnisse, Gedanken und Fragen teilen möchte – zu Themen, die uns alle beschäftigen. Diesmal berichtet Philipp Jeschke von seinen Erfahrungen mit Ableismus und davon, wie er selbst aktiv dagegen vorgeht. Ableismus ist der Begriff für die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Er zeigt sich in Vorurteilen und diskriminierenden Verhaltensweisen, aber auch in gesellschaftlichen Strukturen, die Menschen mit Behinderung von vielen Bereichen des Lebens ausschließen oder ihre Teilhabe erschweren.“ So heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung des Erzählcafés am 28. Juli 2026 um 19:00 Uhr im Allerweltshaus Köln, Geisselstraße 3-5, 50823 Köln, an dem man auch online per Zoom-Meeting teilnehmen kann.

Abweisung der Klage für barrierefreie Bahnangebote sorgt auch in Österreich für Aufmerksamkeit

Person, die Rollstuhl nutzt vor Stufe am Zug
Person, die Rollstuhl nutzt vor Stufe am Zug
Foto: SoVD NRW

Wien (kobinet)

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat vor kurzem einen Rechtsstreit in Sachen Barrierefreiheit bei der Deutschen Bahn (DB) verloren. Diese Entwicklung sorgt auch in Österreich für Aufmerksamkeit. „Die ISL wollte erreichen, dass Ein- und Ausstiegshilfen nach entsprechender Voranmeldung zu allen Zeiten zur Verfügung gestellt werden, zu denen Züge rollen. Zwei Verwaltungsgerichte in Berlin gaben jedoch der Gegenseite Recht“, heißt es in einem Bericht des in Wien erscheinenden Onlinenachrichtendienstes BIZEPS.

Kein Zufall: Wie die AfD über Menschen mit Behinderungen spricht

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

Berlin (kobinet)

„Kein Zufall: Wie die AfD über Menschen mit Behinderungen spricht“, so lautet der Titel eines aktuellen Beitrags von Nicole Schmitt, der am 20. Juli 2026 auf der Plattform Die Neue Norm veröffentlicht wurde. „Die AfD spricht von ‚gesunden Gesellschaften‘ und meint damit eine Gesellschaft ohne Menschen mit Behinderungen. Autorin Nicole Schmitt hat sich die neue Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte angeschaut, die zeigt, wie tief diese Ideologie sitzt und warum wir gerade jetzt hinschauen müssen“, heißt es in der Ankündigung des Beitrags.

Nur wenn wir gemeinsam an einem Tisch sitzen, können wir echte Veränderungen erreichen

Publikum beim Randgruppenkrawall 2026 in München
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Foto: Ella Don

München (kobinet)

Nach dem Protest ist vor dem Protest. Erst am 18. Juli 2026 fand in München der Randgruppekrawall statt. Unter dem Motto „Wir sind stolz und wir sind laut! Barrieren werden abgebaut!“ geht es am 24. Juli 2026 weiter. Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München ruft für diesen Tag um 15:00 Uhr zu einer Demonstration am Odeonplatz für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf. Doch zuvor blickt Nancy Frind in einem Bericht für die kobinet-nachrichten auf die Veranstaltung zum Randgruppenkrawall am vergangenen Samstag, den 18. Juli 2026, in ihrem Bericht zurück. Für Nancy Frind ist klar: „nur wenn wir gemeinsam an einem Tisch sitzen, können wir echte Veränderungen erreichen.“

VdK Bayern fordert schnelle und verbindliche Einführung des Gehörlosengelds

Logo Sozialverband VdK Bayern e.V.
Logo Sozialverband VdK Bayern e.V.
Foto: Sozialverband VdK Bayern e.V.

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Bayern begrüßt, dass das im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern vereinbarte Gehörlosengeld in Bayern erneut diskutiert wird. Zuletzt war die Umsetzung im Doppelhaushalt 2026/2027 ausgeblieben. Die jüngsten Äußerungen aus der Fraktionsklausur von CSU und Freien Wählern wirft jedoch mehr Fragen auf, als sie beantworten, so der Verband.

Frist zur Barrierefreiheit im Personnahverkehr soll gestrichten werden

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Deutschland hat den Beschluss des Bundeskabinett vom 15. Juli 2026 zum Bürokratieabbau im Verkehrsbereich kritisiert (siehe kobinet-Bericht vom 19. Juli 2026) und auch von der LIGA Selbstvertretung hagelt es Kritik an dem Vorhaben der Bundesregierung. Im Zentrum der Kritik steht dabei, dass die im Personenbeförderungsgesetz (PBefG) verankerte Frist zur Herstellung vollständiger Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) – ursprünglich zum 1. Januar 2022 – gestrichen wird. Verena Bentele hat dazu erklärte: „Die Bundesregierung nimmt sich damit selbst aus der Pflicht. Das ist kein Bürokratieabbau, sondern ein Rückzug aus der Verantwortung. Wenn eine Bundesregierung selbst schreibt, vollständige Barrierefreiheit sei zwar schön, aber nicht realistisch, dann gibt sie ein gesetzlich verbrieftes Recht faktisch auf. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich zur UN-Behindertenrechtskonvention bekennt.“ kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich den vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf und vor allem die kritisierten Passagen und Begründungen angeschaut und dokumentiert diese.

Wir sind stolz und wir sind laut! Barrieren werden abgebaut: Demo am 24. Juli 2026 in München

drei rote Ausrufezeichen
drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

München (kobinet)

Unter dem Motto „Wir sind stolz und wir sind laut! Barrieren werden abgebaut!“ ruft der Behindertenbeirat von München für Freitag, den 24. Juli 2026 um 15:00 Uhr zu einer Demonstration am Odeonplatz für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf. Darauf und auf eine Reihe weiterer Veranstaltungen, die im Juli 2026 in München im Rahmen des Disability Pride Month in München stattfinden, hat die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, Daniela Maier, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Barcamp der Aktion Mensch zum Thema Inklusion: Wege von der Schule in den Beruf am 13. Oktober 2026

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) (kobinet)

Wie gelingt jungen Menschen ein guter Übergang von der Schule in den Beruf? Und was braucht es, damit dieser Übergang auch für junge Menschen mit Behinderung selbstverständlich und erfolgreich verläuft?Diese Fragen möchte die Aktion Mensch gemeinsam mitExpert*innenaus Praxis, Forschung, Bildung, Unternehmen, Verbänden und Selbstvertretung diskutierenund gemeinsam an Lösungen arbeiten.Dazu lädt diese zumBarcamp mit dem Titel „Inklusion: Wege von derSchulein denBeruf“ am 13. Oktober 2026 von10:00 –17:00 Uhrin die Geschäftsstelle der Aktion Mensch in der Heinemannstraße 36 in 53175 Bonnein.

Bundessozialgericht (BSG) entschied zum Merkzeichen erhebliche Gehbehinderung (G)

Bundessozialgericht
Bundessozialgericht
Foto: Bundessozialgericht

Kassel (kobinet)

In einem Urteil von Juni 2026 hat das Bundessozialgericht (BSG) festgestellt, dass im Schwerbehindertenrecht ein Anspruch auf die Feststellung der gesundheitlichen Voraussetzungen für das Merkzeichen G (erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr) bei starker Adipositas und weiteren Erkrankungen bestehen kann. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten über die Entscheidung aufmerksam.

Kommunalwahlen in Niedersachsen: Fragen aus der Community gesucht

Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Foto: Pixabay/geralt

Hannover (kobinet)

In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. In der Landeshauptstadt Hannover wird unter anderem ein neuer Oberbürgermeister gewählt und die Region Hannover erhält einen neuen Regionspräsidenten oder eine neue Regionspräsidentin. Der Arbeitskreis Inklusion des Verein Janun Hannover hat deshalb die Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD in die Talkrunde „Nachgefragt“ eingeladen. Wer eine oder mehrere Fragen an die Kommunalpolitiker*innen hat, kann diese entweder in Form eines kurzen Videos oder in Schriftform bis zum 25. Juli 2026 an [email protected] senden, wie der Moderator der Sendung, Christian Draheim, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Diskussion zur Abnehmspritze und Body Positivity

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Foto: Pixabay/2247188

Berlin (kobinet)

Viele behinderte Menschen spüren täglich den Druck der Anpassung und erleben Ausgrenzung, vor allem wenn sie nicht dem Maßstab der sogenannten Normalität entsprechen. Damit haben sie viele Parallelen mit Menschen, die Gewichtsdiskriminierung erfahren, gemeinsam, wenn sie nicht sogar selbst von Gewichtsdiskriminierung betroffen sind. Mit der Abnehmspritze hat sich dieser Druck verschärft, wie eine aktuelle Diskussion zeigt. „Abnehmspritzen wie Ozempic, Mounjaro & Co. boomen und versprechen einen schnellen Gewichtsverlust. Doch was bedeutet das für die Body-Positivity-Bewegung? Content Creatorin Alina Friedrichs hat mit der Spritze abgenommen und teilt ihre Erfahrungen auf Social Media. Natalie Rosenke, politische Aktivistin bei der ‚Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung‘, sieht diese Entwicklung kritisch“, heißt es in der Ankündigung der ZDF-Sendung UNBUBBLE, die am 15. Juli ausgestrahlt wurde.

Top-Nachricht: Chapeau Hubert Hüppe für „ein Leihmutter-Kind kaufen geht gar nicht“!

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Staufen (kobinet)

Auch dann nicht, wenn der CDU-Parteikollege Jens Spahn und dessen Ehemann die Käufer sind und ihren Kindskauf öffentlich gebilligt und beglückwünscht sehen möchten. Segen für einen Tabubruch und Applaus für einen Rechtsverstoß.

Behinderte Menschen rufen auf: Geht wählen für eine demokratische und inklusive Gesellschaft

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet)

Im September 2026 finden in vier Bundesländern wichtige Wahlen statt, die erheblichen Einfluss auf die Zukunft unserer Demokratie und die Weiterentwicklung in Sachen Inklusion haben. Die LIGA Selbstvertretung, ein bundesweiter Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, ruft daher sieben Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Einzelpersonen und Verbände auf: „Werbt dafür, dass möglichst viele Menschen ihr Wahlrecht nutzen und Parteien wählen, die für eine inklusive Gesellschaft eintreten.“

Sozialausschuss beschäftigt sich mit Nichterfüllung der Pflichtbeschäftigungsquote

Landkarte Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Landkarte Lage Baden-Württenberg in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

STUTTGART (kobinet)

Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit hat sich Mitte Juli mit dem Bericht der Landesregierung zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung Baden-Württemberg für das Jahr 2024 befasst. Die errechnete Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung habe im Jahresdurchschnitt 2023 und 2024 3,88 Prozent betragen, im Jahr 2022 aber bei 3,99 Prozent gelegen. Laut der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden hätten 2024 acht Ressorts die Pflichtbeschäftigungsquote in Höhe von fünf Prozent nicht erfüllt. Im Bereich der Ministerien für Finanzen und für Soziales, Gesundheit und Integration hatte sie bei über sechs Prozent gelegen. Zu dieser Mitteilung der Landesregierung habe es zwei Anträge von Grünen und CDU gegeben, in dem die Landesregierung unter anderem ersucht wurde, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Pflichtbeschäftigungsquote zu erfüllen und ihrer Vorbildfunktion nachzukommen. Diesem Antrag habe das Gremium zugestimmt. Ein weiterer Antrag der SPD habe indes im Gremium keine Mehrheit gefunden, so die stellvertretende Ausschussvorsitzende.

Sonntag trifft IGEL: Worte wirken – Behinderung in den Medien neu denken

Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL Juli 2026
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Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) (kobinet)

„Worte wirken – Behinderung in den Medien neu denken“, so lautet der Titel der aktuellen Episode von Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang, der im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) am 19. Juli 2026 ausgestrahlt wurde. Im monatlichen Sonntags trifft IGEL-Talk sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang dieses Mal darüber, welche Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Behinderung verwendet werden und welchen Einfluss Worte auf Taten, vor allem auch im Zusammenhang mit Inklusion, haben können.

VdK kritisiert Kabinettsbeschluss: Barrierefreiheit im ÖPNV bleibt auf der Strecke

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den Beschluss des Bundeskabinett vom 15. Juli 2026 zum Bürokratieabbau im Verkehrsbereich. Die Reform gehe an den Bedürfnissen von Millionen Menschen mit Behinderung und älteren Menschen vorbei, so der Verband.

Sozialplattform wird zum deutschlandweiten Sozialportal ausgebaut

Im Zentrum ein Computer mit angedeuteten Verbindungen zu sozialen Netzen
Im Zentrum ein Computer mit angedeuteten Verbindungen zu sozialen Netzen
Foto: Pixabay/lakexyde

DÜSSELDORF (kobinet)

Die Sozialplattform, die das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales federführend umgesetzt hat, bildet zukünftig die Grundlage, um Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland einen verlässlichen und nutzerfreundlichen digitalen Zugang für sozialstaatliche Leistungen zu ermöglichen. Diese Entscheidung hat das „Expertengremium Digitalisierung Sozialstaatsreform“ in der vergangenen Woche getroffen. Die Sozialplattform bietet einen unmittelbaren und zentralen Onlinezugang zu Sozialleistungen von der Leistungssuche über die Antragsstellung bis hin zu Beratungsangeboten. Sie ist damit eine große Hilfe für Empfängerinnen und Empfänger von sozialen Unterstützungsleistungen in Deutschland.

Behinderte Menschen rufen auf: Geht wählen für eine demokratische und inklusive Gesellschaft

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) (kobinet)

Im September 2026 finden in vier Bundesländern wichtige Wahlen statt, die erheblichen Einfluss auf die Zukunft unserer Demokratie und die Weiterentwicklung in Sachen Inklusion haben. Die LIGA Selbstvertretung, ein bundesweiter Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, ruft daher sieben Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Einzelpersonen und Verbände auf: „Werbt dafür, dass möglichst viele Menschen ihr Wahlrecht nutzen und Parteien wählen, die für eine inklusive Gesellschaft eintreten.“

Haben Krankenkassen Millionen von Euro verzockt?

geld 50 eur
geld 50 eur
Foto: Unbekannt

Berlin (kobinet) (kobinet)

Besonders behinderte und chronisch kranke Menschen leiden darunter, wenn Krankenkassen bei der Finanzierung von Maßnahmen die Daumenschrauben aufgrund geringerer finanzieller Mittel anziehen. Neben der Verwunderung so mancher Kassenpatient*innen über Werbeausgaben so mancher Krankenkasse scheinen sich einige Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen nun bei ihren Investments letztendlich zu Lasten der Versicherten verzockt zu haben. So berichtet beispielsweise das Deutsche Ärzteblatt: „Mindestens elf Krankenkassen und sechs Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) haben offenbar millionenschwere Verluste durch Investments in Immobilienfonds erlitten. Das berichteten NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung (SZ) heute. Demnach soll es um insgesamt mindestens 170 Millionen Euro gehen, die über Umwege in Immobilienfonds gesteckt worden sein sollen, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Diese Fonds seien später in Schieflage geraten, so die Berichte.“

„JobErfolg“ nacherleben

250505 inklusion im job
250505 inklusion im job
Foto: Unbekannt

MÜNCHEN (kobinet)

Alle zwei Jahre wird vom Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales der Inklusionspreis „JobErfolg“ ausgelobt und verliehen. Der Preis macht sichtbar, wie Inklusion in der Arbeitswelt konkret gelingen kann: dort, wo Menschen mit Behinderung echte Chancen erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, und wo Arbeitgeber*innen Verantwortung übernehmen, Barrieren abbauen und Teilhabe aktiv fördern.

Tagestipp: Randgruppenkrawall am 18. Juli 2026 in München

Plakat Randgruppenkrawall 2026
Plakat Randgruppenkrawall 2026
Foto: Randgruppenkrawall

München (kobinet)

Heute, am 18. Juli 2026, wird ab 15:00 Uhr in München auf dem Marienplatz laut gegen die geplanten Kürzungen der Regierung im sozialen Bereich und für die Unterstützung und das Rechte auf Selbstbestimmung beim traditionellen Randgruppenkrawall protestiert.Redner*innen sind u.a. die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen, Daniela Maier, Mirko Bialas, Nancy Frind, Beate Jenkner, Brigitte Bührlen, Max Schwarz, Claudia Regemann, Jens Möllenhoff, Sabina Ahmed, Florian Schlund, Stefan Jagel, Chris Lily Kiermeier, Stefan Jagel, Bernd Endress, Brigitte Ziegler und natürlich die Veranstalterin Patricia Koller, wie es in der Ankündigung heißt.

Veranstaltung thematisierte Zwangssterilisation blinder Menschen in der NS-Zeit

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Foto: Susanne Göbel

Würzburg (kobinet) (kobinet)

Anlässlich einer Veranstaltung der Blindeninstitutsstiftung am 8. Juli 2026 in Würzburg wurde die Rolle von Universitätsmedizin, staatlichen Behörden und gesellschaftlichen Vorurteilen bei der Zwangssterilisation blinder und sehbehinderter Menschen während der NS-Zeit thematisiert. Bis zu 2.800 Betroffene waren davon betroffen, darunter auch Schüler des Blindeninstituts Würzburg. Darauf hat die in Würzburg ansässisige Blindeninstitutsstiftung mittels einer Presseinformation hingewiesen.

Paritätischer fordert Sofortprogramm für Hitzesommer 2026

Logo Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.

Berlin (kobinet)

Berlin, 16. Juli 2026 – 82 Prozent von 2.871 sozialen Einrichtungen und Diensten geben in einer Umfrage des Paritätischen Gesamtverbandes an, stark oder sehr stark von der Hitzewelle Ende Juni betroffen gewesen zu sein. Überhitzte Gebäude, gesundheitliche Risiken und zusätzliche Belastungen für Beschäftigte bringen viele Einrichtungen an ihre Grenzen. Der Verband fordert daher ein bundesweites Sofortprogramm für den Hitzesommer 2026.

„Bloodbath Nation„ – Amerikas unheilvolle Gewaltverstrickung

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
gewalttätiges Amerika Folge 34 in kobinet Storytelling
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Eine sehr launisch melancholische, treffend „Abgesang“ übertitelte vierte und letzte Folge meiner Amerika-Tetralogie, geschrieben in den trüben Novembertagen 2024 unmittelbar vor den Präsidentschaftswahlen. Im Fokus dieser abschießenden Folge, wie sollte es anders sein nach Lage der Dinge, der geschichtlichen und nicht minder der gegenwärtigen: Gewalt. Gewalt und wie sehr sie dem US-amerikanischen Heilsprojekt seit Anbeginn eingeschrieben ist und wie ein mythischer Fluch auf seiner Geschichte und Gegenwart lastet. Gewalt in all ihren Formen, tödliche Gewalt nicht zuletzt, ausgeübt auf exzessive Weise, beginnend mit dem Genozid an den amerikanischen Ureinwohnern. Die unverholen gewaltsame, obsessiv gewalttätige Geburt einer Nation, deren bleibende, sich über die Zeitläufte fortzeugende gewaltaffine Grundmatrix der unlängst verstorbene amerikanische Romancier Paul Auster sich nicht gescheut hat, mit der Bezeichnung „Bloodbath Nation“ zu versehen, „Blutbad-Nation“.

Domsheide: Konflikt um die Neugestaltung geht in die nächste Runde – Bremer Behindertenverbände reichen Klage ein

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Statue Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Bremen (kobinet) Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, haben der Verein Selbstbestimmt Leben sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS Bremen) vor dem Verwaltungsgericht Bremen Klage gegen die Pläne des Senats zur Umgestaltung der ÖPNV-Umsteigeanlage an der Domsheide im Zentrum Bremens eingereicht. Bekanntlich beabsichtigt der Senat, die Haltestellen der Bus- und Straßenbahnlinien, die vom Bahnhof kommen bzw. dorthin fahren, zusammenzulegen und sie in der Balgebrückstraße weiter um etwa 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke zu verschieben. Die Haltestellen der Linien 2 und 3 sollen hiernach auf der Domsheide vor dem alten Postamt verbleiben, allerdings um ca. 35 m Richtung Innenstadt verlegt werden.

bag if veröffentlicht Jahresbericht 2025

Logo der BAG Inklusionsfirmen
Logo der BAG Inklusionsfirmen
Foto: bag if

BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) hat ihren neuen Jahresbericht vorgestellt. Auf 64 Seiten erfährt man darin alles über die Aktivitäten der bag if und ihrer Mitglieder sowie über die Entwicklungen und Schwerpunktthemen, welche die Arbeit im vergangenen Jahr begleitet haben. Mit dem Jahresbericht werden nicht nur wichtige Daten, Hintergrundinformationen und neue Trends vorgestellt. Es geht vor allem darum, die Inklusionsunternehmen und ihre Unternehmensphilosophie in den Mittelpunkt zu rücken.  Dieser Jahresbericht ist auf dieser Internetseite nachzulesen.

Niedersächsische Para Sportlerinnen kämpfen um Medaillen

Ein symbolischer Strich sowie eine gelbe Schleife mit gelbem und blauem Punkt an den oberen Enden
Logo des Behindertensportverbandes Niedersachsen
Foto: BSN

HANNOVER (kobinet) In der kommenden Woche verwandelt sich Hannover für vier Tage in die Hauptstadt des deutschen Spitzensports: Bei der sechsten Ausgabe des Multisportevents „Die Finals“ werden in zehn Sportstätten der Landeshauptstadt und der Region insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Sportarten vergeben. Hier kämpfen auch die Niedersächsischen Kaderathletinnen Hermine Krumbein (Para Rudern), Jule Lammers (Para Bogensport), Flora Kliem (Para Bogensport) und Frieda Bartels (Para Kanu) in ihren Disziplinen um Titel und Medaillen. Die Veranstalter der Finals 2026 haben sich eng mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) abgestimmt. Ausgetragen werden die Wettbewerbe an prominenten Schauplätzen mitten in der Stadt: Rudern und Kanu finden auf dem Maschsee statt, das Bogenschießen am Neuen Rathaus – Orte, die während der Finals ohnehin im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Für den BSN ist diese Präsenz ein wichtiges Signal: Para Sport wird nicht als Randprogramm behandelt, sondern als selbstverständlicher und gleichwertiger Teil des deutschen Spitzensports präsentiert – live übertragen von ARD und ZDF. Weitere Informationen sind auf dieser Internetseite nachzulesen.

82 Prozent der sozialen Einrichtungen stark von Hitze betroffen: Paritätischer fordert Sofortprogramm für Hitzesommer 2026

Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt
Sonne über der Stadt
Foto: Fatih Turan

Berlin (kobinet) Die Hitzewelle Ende Juni hat soziale Einrichtungen massiv belastet: 82 Prozent der 2.871 Einrichtungen und Dienste, die sich bundesweit an einer Umfrage des Paritätischen Gesamtverbandes beteiligt haben, geben an, stark oder sehr stark betroffen gewesen zu sein. Überhitzte Gebäude, gesundheitliche Risiken und zusätzliche Belastungen für Beschäftigte bringen viele Einrichtungen an ihre Grenzen. Der Paritätische fordert deshalb ein bundesweites Sofortprogramm für den Hitzesommer 2026.

Hör hin-Webinar zum sicheren Medien‑ und Kopfhörergebrauch

Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) hat vor kurzem das neue Projekt „Hör hin! Hörprävention für hörbeeinträchtigte Menschen – Sensibilisierung und Prävention über Gesundheitsthemen im Hinblick auf Hörschädigungen“ gestartet, bei welchem eine Reihe von Webinaren durchgeführt werden sollen. Mit Hilfe des Projektes sollen vermeidbare Hörschädigungen und Präventivmaßnahmen zum Schutzverhalten im Alltag aufgezeigt werden und dem Abbau von Stigmatisierung sowie zum Wissenstransfer und Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden dienen. Das zweite Webinar am 13. August 2026 wird das Thema „Sicherer Medien‑ und Kopfhörergebrauch“ behandeln, in welchem aufgezeigt werden soll, ob jemand ein Risiko‑Hörer ist und welche Empfehlungen es zur maximalen Lautstärke und zur Nutzungsdauer bei Kopfhörern, inklusive einfacher Merksätze („Außenwelt noch hörbar“, Lautstärke‑Limit am Smartphone) gibt.