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Berlin (kobinet)
Ein neues Literaturprojekt in Berlin bringt Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität zusammen. Ziel ist es, Literatur verständlicher zu machen ohne dass sie an künstlerischer Qualität verliert. Das Projekt „Literaturküche“ startet mit zwei Werkstätten und zwei öffentlichen Veranstaltungen. Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte zu lesen. Das zeigt die LEO-Studie aus dem Jahr 2018. Gleichzeitig hat laut der UN-Behindertenrechtskonvention jeder Mensch das Recht, am kulturellen Leben teilzuhaben – auch an Literatur. Genau hier setzt die „Literaturküche“ an: mit Raum für Experimente rund um inklusive Literatur, in dem gemeinsam erforscht wird, wie Literatur für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Lernvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden kann.




