Fachtagung über barrierefreien Notruf

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Fachtagung Barrierenfreier Notruf am 29.11.2016 im Kleisthaus
Fachtagung Barrierenfreier Notruf am 29.11.2016 im Kleisthaus
Bild: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. veranstaltete heute in Berlin eine Fachtagung über den barrierefreien Notruf in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ziel muss es sein, so der Verband, dass Menschen mit Hörbehinderung ohne Einschränkungen jederzeit und von überall barrierefreie Notrufe absetzen können. Dies ist momentan nicht möglich.

Im Bereich Notrufe und Katastrophenschutz besteht nach wie vor ein sehr großer Nachholbedarf für Menschen mit Hörbehinderungen. Es fehlt an der generellen Umsetzung der Barrierefreiheit sowie an einem bundeseinheitlichen Notruf- und Katastrophenwarnsystem. Derzeit lässt das Telekommunikationsgesetz (TKG) als Eingangskanäle für Kommunikation und für begleitende Daten (z.B. Standortdaten) bei den Notrufannahmestellen nur Telefon und Fax zu.

Durch die Erweiterungen des bisherigen Notrufsystems hin zum Notruf 2.0 und der damit im Zusammenhang stehenden dynamischen technischen Entwicklungen müssen – so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde – dringend notwendige Änderungen des § 108 TKG und der Notrufverordnung vorgenommen werden. Entsprechende technische Möglichkeiten wurde heute schon vorgestellt.

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