Leipziger Allerlei zur Barrierefreiheit

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Bild: kobinet/ht

Leipzig (kobinet)  Die sächsische Metropole Leipzig gehört zu jenen Städten in denen viel für die Barrierefreiheit und eben dazu, dass sich in Leipzig alle ohne Barrieren wohlfühlen können. Das können sicherlich alle bestätigen, die den dortigen Hauptbahnhof kennen, einmal durch das Stadtzentrum geschlendert sind, den Zoo oder eines der Museen besucht haben.

Dennoch geschehen augenscheinlich auch in dieser Stadt in puncto Barrierefreiheit noch überraschende Dinge. Wie kürzlich die Medien der Region berichteten, gibt es dort eine mehrfach behinderte Person, die sich immer wieder darüber ärgerte, dass Geschäfte das Blindenleitsystem immer wieder mit ihren Freisitzen blockierten. Nun hat er sich darüber immer wieder aufgeregt und das auch im Behindertenbeirat und gegenüber der Stadt gesagt. Es änderte sich dennoch nichts. So riss ihm der Geduldsfaden. Mit einem Markierungsspray schrieb er einen Hinweis zum Blindenleitsystem auf den Weg - und da reagierte die Stadt ! Allerdings nicht mit Maßnahmen zur Sicherung der Barrierefreiheit sondern mit einer Strafanzeige gegen ihn wegen Sachbeschädigung.

Die ganze Geschichte gibt es in den entsprechenden Artikeln der "Leipziger Volkszeitung" sowie der Ausgabe Leipzig der "Mitteldeutsche Zeitung".

Lesermeinung schreiben?

Beim erstmaligen Schreiben Ihrer Lesermeinung werden Sie zur Registrierung geleitet. Dabei erkennen Sie die Nutzungsbedingungen und die Netiquette an.Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spamordner. Bestätigen Sie den Empfang durch Klicken auf den angezeigten Link. Sie erhalten ein Fenster und ergänzen Ihren Anzeigenamen und Ihren persönlichen Namen zur E-Mailadresse. Die Lesermeinung ist auf 2000 Zeichen begrenzt und Sie können bis 14 Tage nach Veröffentlichung der Nachricht schreiben.