Bund muss Qualität inklusiver Bildung verbessern

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: SoVD

Berlin (kobinet) Im Lichte des Finanzpaktes zwischen Bund und Ländern müsse auch die Qualität inklusiver Bildung verbessert werden. Angesichts des Kabinettsbeschlusses zum künftigen Bund-Länder-Finanzpakt mahnte dies der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer an.

"Es ist gut, dass der Finanzpakt neue Gestaltungsräume des Bundes für inklusive Bildung schafft. Und dies gilt insbesondere mit Blick auf den notwendigen Umbau von Schulen. Jedoch bedeutet inklusive Bildung weitaus mehr als barrierefreie Schulen. Denn die Qualität dieser Bildung ist vielerorts unzureichend. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen der Schulentwicklung und der Lehrerqualifizierung. Hier muss der Bund seine Verantwortung wahrnehmen und endlich gegensteuern", betonte Adolf Bauer.

 

Lesermeinungen zu “Bund muss Qualität inklusiver Bildung verbessern” (1)

Von Ulrike

In den 16 Bundesländern macht jedes Flächenland betreffend Bildung, was es möchte. Dies seit 2006, mit Föderalismusreform I. Die Länder haben zum BTHG die Hosen an, schon immer. Jeder UN-Aktionsplan sieht anders aus in Zukunft. Das BTHG ist ein bürokratisches Monstrum mit viel heißer Luft und unausgegorenen Strickfallen für die von Behinderung betroffene Menschen. Die Sozialgerichte werden aus den Nähten platzen. Und die Sozialämter mehr oder weniger Akteneinsicht verbummeln.

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