Viel zu tun für US amerikanische Behindertenbewegung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Flagge der USA
Flagge der USA
Bild: Public Domain

Berkeley, Kalifornien, USA (kobinet) Auf die US-amerikanische Behindertenbewegung kommt in den nächsten Jahren viel Arbeit zu. Denn mit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump und dem damit verbundenen Wirken des republikanisch beherrschten Senats und Repräsentantenhaus droht behinderten Menschen in den USA die Rücknahme wichtiger Errungenschaften in der Behindertenpolitik.

Während einerseits durch die wirtschaftsfeundliche Politik des neuen Kabinetts die hart erkämpften Antidiskriminierungsregelungen massiv bedroht sein dürften, gibt es bereits heute bereits vor dem Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar erhebliches Ungemach bei den Budgetdiskussionen im Senat. Die in Berkeley in Kalifornien basierte Bürgerrechtsorganisation behinderter Menschen Disability Rights, Education and Defense Fund (DREDF) hat hierzu bereits einen Aufruf für Aktionen gestartet, denn in der Haushaltsberatung des Senats soll bereits versucht werden, die vom nun scheidenden Präsidenten Barack Obama initiierte Gesundheitsreform zu kippen. Dies wurde immer wieder von den Parlamentariern versucht, doch scheiterte am Veto von Barack Obama. Nachdem Donald Trump bereits angekündigt hat, die sogenannte Obama-Care zu kippen, droht hier nun Ungemach und massive Verschlechterungen für Millionen US-Amerikanerinnen und Amerikaner und dabei für viele behinderte Menschen. DREDF hat daher dazu aufgerufen, die Senatorinnen und Senatoren sowie deren Büros massenhaft zu kontaktieren und ihnen deutlich zu machen, was eine Schwächung oder gar Abschaffung der Krankenversicherung für sie und andere bedeuten würde.

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