Mensch zuerst Gruppe Lippe zieht positive Bilanz

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo der Mensch zuerst Gruppe Lippe
Logo der Mensch zuerst Gruppe Lippe
Bild: Mensch zuerst Lippe

Lemgo (kobinet) Seit 10. Juni 2016 gibt es die Mensch zuerst Regionalgruppe in Lippe. August Buskies, der u.a. auch als Inklusionsbotschafter im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) aktiv ist, hat nun eine positive Zwischenbilanz über die Arbeit der neuen Gruppe im letzten halben Jahr gezogen.

"Ich freue mich, dass die Arbeit der Mensch zuerst Gruppe in der Region Lippe mittlerweile so richtig Fahrt aufgenommen hat," berichtet August Buskies aus Lemgo. Eine Fahrt mit einem intensiven Austausch zu Mensch zuerst und zur Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nach Kassel hatte im Januar letzten Jahren den Anstoß zur Gründung der Regionalgruppe von Mensch zuerst in der Region Lippe gegeben. Daraufhin folgten dann Schulungen über Politik und wie man sich in die Politik einbringen kann. Praktisch folgte darauf zum Europäischen Protesttag im Mai eine Aktion in der Mittelstraße in Lemgo für mehr Barrierefreiheit.

Ein Vortrag von Stefan Göthling, dem Bundesgeschäftsführer von Mensch zuerst in Lemgo über die Geschichte, Ziele und Aktivitäten von Mensch zuerst bildete dann den formalen Auftakt für die neue Gruppe in Lemgo. "Und nun sind die wichtigen Grundlagen geschaffen. "Wir haben eine Gruppenkasse, ein Logo, Adresslisten und führen Veranstaltungen durch, so zum Beispiel am 22. März. Hier findet ein Vortrag zur Situation von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Remise im Abteigarten um 18.00 Uhr in Lemgo statt", berichtet August Buskies. Dem Inklusionsbotschafter mit Lernschwierigkeiten, der sich schon seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik in Lemgo engagiert, ist es wichtig, dass sich mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten in die Politik einmischen. "Es gibt noch viel zu tun", ist August Buskies überzeugt, "um die Gleichberechtigung behinderter Menschen und die Inklusion sicher zu stellen."