PROMI-Projekt ausgezeichnet

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

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Bild: kobinet/ht

Köln (kobinet) Karriereförderung für schwerbehinderte Nachwuchswissenschaftler ist das Ziel des jetzt ausgezeichneten Projekts „PROMI – Promotion inklusive" der Universität zu Köln. Das Projekt setzt sich seit 2013 für die Integration schwerbehinderter Forscher/innen an deutschen Universitäten ein. Das Projekt konnte seither 45 talentierte Nachwuchswissenschaftler/innen mit Behinderungen gewinnen. Dafür erhält es nun einen internationalen Innovationspreis, so der Onlinedienst der Universität.

„PROMI – Promotion inklusive" wurde für seine Bemühungen, Menschen mit Schwerbehinderung in den akademischen Arbeitsmarkt zu integrieren, vom österreichischen Zero Project als „Innovative Practice 2017 on Employment, Work and Vocational Education and Training" ausgezeichnet. Koordiniert wird ein Netzwerk von 21 Partneruniversitäten in ganz Deutschland. Ziel des Projekts ist es, sozialversicherungspflichtige Stellen für Promovierende mit Schwerbehinderung zu schaffen. Diese Arbeitsverhältnisse stellen sicher, dass die Stelleninhaber/innen sozial abgesichert sind und Anspruch auf die notwendigen Assistenzen und Hilfsmittel haben, um ihr Promotionsprojekt erfolgreich zu realisieren. Das wäre bei einem Stipendium oder anderen Förderungen nicht gegeben. Damit leistet PROMI einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit an deutschen Hochschulen.

Die Erfahrungen mit den Promovierenden im PROMI-Projekt sollen auch dazu beitragen, dass die Hochschulen ihre Strukturen und Prozesse langfristig inklusiver gestalten. Wissenschaftler/innen mit Behinderungen sollen so zu einem selbstverständlichen Teil der Hochschule werden. PROMI läuft noch bis Anfang des Jahres 2021.

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