Studium ohne Barrieren an der MLU

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Screenshot der Website der MLU
Screenshot der Website der MLU
Bild: H. Smikac (14.04. 2017)

Halle (kobinet) Studentinnen und Studenten der Martin-Luther-Universität Halle Lutherstadt-Wittenberg (MLU), die sich im Arbeitskreis Inklusion zusammengefunden haben, sind mit der Barrierefreiheit an dieser Universität nicht zufrieden und haben deshalb eine Online-Petition mit ihren Forderungen gestartet.

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2009 haben sich Bund und Länder dazu verpflichtet, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung nachhaltig und strukturell zu verbessern. Diese Verpflichtung trifft nach Auffassung des Arbeitskreises Inklusion an der MLU auch den Landesgesetzgeber bei der Überarbeitung des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Der Entwurf zur Überarbeitung des HSG-LSA vom 16.09.2016 berücksichtigt, so die Initiatoren, die Vorgaben und Gewährleistungen aus der UN-BRK bislang nicht hinreichend. Sie haben in ihrer Online-Petition dazu Forderungen formuliert und möchten vor allem die Position des Behindertenbeauftragten gestärkt sehen.

Über diese Initiative hat die mdr-Sendung "Sachsen-Anhalt heute" am Donnerstag, dem 13. April 2017 unter dem Titel "Barrierefreies Studieren" berichtet. Diesen Bericht kann man sich hier in der Mediathek ansehen. Wer die Forderungen des Arbeitskreises Inklusion in der Petition unterstützen möchte, kann dies unter diesem Link tun.

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