Song Contest ohne Julia Samoilowa

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Julia Samoilowa
Julia Samoilowa
Bild: ESC

Berlin (kobinet) Die russische Kandidatin Julia Samoilowa hat vergeblich darauf gehofft, doch noch am Eurovision Song Contest vom 9. bis 13. Mai in Kiew teilnehmen zu können. "Ukraine gegen Russland - Null Punkte", schrieb die Berliner Zeitung zu dem Streit, bei dem nach einem abgelehnten Kompromissvorschlag der Europäischen Rundfunkunion nun keine Einigung mehr in Sicht ist. „Natürlich war ich enttäuscht, weil das mein Traum war. Ich habe bis zuletzt darauf gehofft, dass diese Frage gelöst werden kann, aber leider ist es nicht gelungen", so Samoilowa. Die 28-jährige Sängerin im Rollstuhl ist die Leidtragende der Auseinandersetzung zwischen Kiew und Moskau.

Wegen des von der Ukraine verhängten Einreiseverbots hat der russische Staatssender ihre Teilnahme wie auch die Fernsehübertragung abgesagt. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst hatte ein dreijähriges Einreiseverbot gegen die Sängerin verhängt, weil sie 2015 zu einem Konzert auf der damals bereits von Russland annektierten Krim eingereist war. Auch das Angebot, sie per Satellitenübertragung am Wettbewerb teilnehmen zu lassen, führte zu keiner Einigung.

Mit diesem Song wollte Julia Samoilowa in Kiew auftreten

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