Barrierefreies Bauen im Kostenvergleich

Veröffentlicht am von Martin Ladstätter

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Bild: kobinet/ht

Wien (kobinet) Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat eine aktuelle Studie zu den tatsächlichen Kosten des barrierefreien Bauens vorgestellt berichtet heute der österreichische Nachrichtendienst BIZEPS.

„Barrierefrei bauen ist teuer – mit diesem Mythos räumt die aktuelle Studie von Terragon und DStGB auf“, berichtet kommunal.de.

Eines der Ergebnisse der neuen Studie lautet: „Projektentwickler mit dem notwendigen Know-how können Barrierefreiheit in Neubauwohnungen annähernd kostenneutral realisieren. Barrierefreiheit macht dann nur 0,35 % bis gut ein Prozent der Gesamtbaukosten aus.

Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 140 Kriterien für barrierefreies Bauen anhand eines Musterbauvorhabens berechnet. Bei 130 Kriterien zeigte sich, dass Barrierefreiheit nicht mit Mehrkosten verbunden ist, sondern allein mit Hilfe einer klugen Planung erreicht werden kann – so ein Ergebnis der Studie.

Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern vielmehr der Konzeption und Planung. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der Mehrausgaben für barrierefreies Bauen im Vergleich zum konventionellen Bauen.

Festgehalten wird auch, dass Barrierefreiheit im Neubau deutlich effektiver als im Umbau ist.

Zur Erinnerung: Zu ähnlichen Ergebnissen kam schon vor Jahren eine Schweizer Studie der ETH Zürich.

Lesermeinungen zu “Barrierefreies Bauen im Kostenvergleich” (1)

Von Behindert_im_System

Mich würde hier mal interessieren nach welcher Preisliste die Damen und Herren ihre Berechnungen getätigt haben?
Vielleicht sind es auch die rein materiellen Kosten, die der Studie dienten? Jedenfalls wäre sehr interessant zu wissen, was die tatsächlichen Kosten am Bezugstag der Mieter waren oder sind, wenn diese Studie als Planungshilfe genutzt wird?

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