Präsenz im Wahlkampf zeigen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Hannelore Kraft und Wolfgang Biermanski
Hannelore Kraft und Wolfgang Biermanski
Bild: Wolfgang Biermanski

Herne (kobinet) Nach der Wahl ist vor der Wahl. Dieses Sprichwort trifft besonders auf dieses Jahr zu. Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein vom letzten Sonntag, steht am kommenden Sonntag die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an. Und dabei ist für den Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski klar, dass behinderte Menschen im Wahlkampf Präsenz zeigen muss. Und so warb der taubblinde Aktivist bei einer Veranstaltung in Herne für die Belange behinderter Menschen und traf dabei auch auf die amtierende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

"Wer etwas verändern möchte, der muss auch einen Einsatz dafür bringen. Auch wenn dieser sehr hoch ist. Wir haben sehr gute Chancen, wenn wir es richtig machen und vor allem, wenn wir abgestimmt und einheitlich auftreten", erklärte Wolfgang Biermanski, der sich u.a. im Netzwerk Selbst Aktiv engagiert und andere behinderte Menschen einlädt, ebenfalls aktiv zu werden. Gerade taubblinde Menschen hätten kaum eine Lobby und müssten Präsenz zeigen, ist Wolfgang Biermanski überzeugt.