Grüne fordern Qualifizierung von Werkstattbeschäftigten

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: kobinet/ht

Berlin (kobinet) Zur Forderung der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS) zur mehr Jobs auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen fordert Corinna Rüffer als behindertenpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion die Bundesregierung zum Handeln auf.

"Die BAGüS hat völlig Recht, wenn sie fordert, dass Werkstätten ihre Beschäftigten stärker für Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt qualifizieren müssen. Ohne vorherige Qualifizierung ist der Wechsel auf den ersten Arbeitsmarkt nahezu unmöglich. Doch leider ist das der Bundesregierung völlig egal. So ist im Handlungsfeld Arbeit des 'Nationalen Aktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention' (NAP 2.0) keine einzige entsprechende Maßnahme vorgesehen. Und es ist völlig absurd, wenn die Bundesregierung in diesem Zusammenhang regelmäßig auf das 'Budget für Arbeit' verweist. Das 'Budget' ist ein Lohnkostenzuschuss und hat mit Qualifizierung rein gar nichts zu tun. Das 'Budget für Arbeit' ist ein sinnvolles Instrument, aber nur, wenn die Werkstätten ihre Beschäftigten für einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt qualifizieren", erklärte Corinna Rüffer.

Link zur Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage von Corinna Rüffer zur Qualifizierung von Werkstatt-Beschäftigten: www.corinna-rueffer.de/pm-qualifizierung-werkstatt-beschaeftigte

Die grüne Bundestagsfraktion plane eine Kleine Anfrage zur "Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen" an die Bundesregierung zu richten.

 

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