Im Büro für leichte Sprache

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Bundespräsident im Exklusivinterview
Bundespräsident im Exklusivinterview
Bild: Gabriele Behrens

Hannover (kobinet) Bei seinem Antrittsbesuch in Niedersachsen hatte heute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch ein Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Büro für Leichte Sprache. Das gehört neben einer eigenen Bäckerei, Fleischerei und Wäscherei zur Hannoversche Werkstätten gGmbH. Zum Abschluss gab es ein Interview mit der Mediengruppe der Werkstätten. Radioreporter Sebastian Poerschke las die Fragen per Brailleschrift vor.

14 Werkstattmitarbeitende der 1 000 hier beschäftigten Menschen mit Behinderungen arbeiten als Übersetzer oder Prüfer. Andreas Finken vertrat sie im Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stephan Weil. „Demokratie bedeutet für mich, dass jeder Mensch die Wahlmöglichkeit hat, ob er einen Text in leichter oder schwerer Sprache lesen möchte", sagte Finken. "Leichte Sprache heißt nicht, dass man zu Kindern spricht. Sie richtet sich an Erwachsene mit Verständnisschwierigkeiten und diese Zielgruppe sollte auch als erwachsen wahrgenommen und angesprochen werden."

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