Einsatz für Selbstvertretung behinderter Menschen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Eva Konieczny
Eva Konieczny
Bild: Eva Konieczny

Kreuztal (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Eva Konieczny wohnt in Kreuztal (Kreis-Siegen Wittgenstein) und setzt sich vor Ort für mehr Barrierefreiheit und für die Selbstvertretung behinderter Menschen ein. Dass es dort bisher keinen Behindertenbeirat gibt und es in Sachen Barrierefreiheit an vielen Ecken noch hapert, machte sie kürzlich im Rahmen ihres Engagements bei der Jungen Union deutlich.

"Ich habe gerne sehr viel um die Ohren. Wer mich kennt, der weiß -  ich kann nicht ohne. Da es schließlich darum geht, Inklusion in allen Lebensbereichen umzusetzen, gibt es demnach auch sehr viele Baustellen", schreibt Eva Konieczny in ihrem Porträt als Inklusionsbotschafterin. "Andere gesellschaftliche Gruppen wie Senioren (Seniorenbeirat) oder Menschen mit Migrationshintergrund (Integrationsbeirat) haben bereits eine aktive Vertretung, die sich für ihre Belange einsetzt. Die JU Kreuztal möchte sich dafür einsetzen, dass auch Menschen mit Behinderungen eine gute und verlässliche Vertretung bekommen. 'Um alle Menschen in der Stadt miteinzubinden oder beispielsweise bei Fragen betreffend der Barrierefreiheit, ist es extrem wichtig auch Menschen mit Behinderungen ein aktives Sprachrohr zu geben', so Eva Konieczny, Vorsitzende des JU-Arbeitskreis 'Inklusion'. Im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des internationalen Grundsatzes ‚Nichts über uns ohne uns‘ ist es für die Junge Union ein wichtiges Anliegen den Inklusionsgedanken in Zukunft stärker in der Stadt zu verankern", heißt es in einem Artikel des SiegerlandKuriers.

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