Wir haben mehr gemeinsam als wir denken

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo der Aktion Mensch
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Bild: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Fünf Rate-Teams, zehn Protagonisten und jeweils sieben Minuten Zeit: Das ist der Rahmen der neuen Aufklärungskampagne der Aktion Mensch, die unter www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam online zu sehen ist. Im Fokus der insgesamt fünf Videos stehen dabei die überraschenden Gemeinsamkeiten von Menschen mit und ohne Behinderung. Damit setzt sich die Sozialorganisation für mehr Begegnung und ein selbstverständlicheres Miteinander ein – ein Miteinander, bei dem nicht die vermeintlichen Schwächen, sondern die Stärken und Potenziale jedes Einzelnen im Mittelpunkt stehen.

Gemeinsam zu einer lebenswerteren Gesellschaft
"Wir haben mehr gemeinsam als wir denken" lautet deshalb auch das Motto der diesjährigen Kampagnenfilme. Vom Hobby bis zum gemeinsamen beruflichen Alltag zeigen die inklusiven Protagonisten-Paare dabei, wie gelebte Inklusion im Alltag aussehen kann – auf unerwartete und überraschende Art und Weise. "Ein selbstverständliches Miteinander beginnt in den Köpfen und Herzen der Menschen", erklärt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, "und der Schlüssel dazu liegt in persönlichen Begegnungen. Wenn wir jedem Menschen die Möglichkeiten geben, seine individuellen Stärken und Potenziale optimal zu nutzen, profitieren wir alle davon." Das gelte sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Schule, beim Sport oder in der eigenen Nachbarschaft.

Voller Einsatz für mehr Inklusion
Das beweisen auch die Protagonisten der neuen Kampagne der Aktion Mensch. So sind Alexander Butz und Jan Frey beispielsweise nicht nur privat befreundet, sondern auch als Partner im beruflichen Alltag ein eingespieltes Team. Im Polizeidienst können sich der 36-jährige Butz, der mit seiner Unterschenkelprothese uneingeschränkt diensttauglich ist, und sein Partner dabei immer aufeinander verlassen. Volles Vertrauen setzen auch Dunja Fuhrmann und ihr Sportpartner Joachim Fries ineinander, wenn sie beim Klettern am Felsen unterwegs sind. Dass die 37-Jährige ab dem zwölften Brustwirbel abwärts gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt, ist dabei absolute Nebensache. Und wer glaubt, Kino sei nur etwas für die Augen, dem beweist Barbara Fickert das Gegenteil. Als blinde Filmkritikerin kennt sie sich auf der Leinwand bestens aus.

Aber auch über ihre ganz persönlichen Leidenschaften und Geschichten hinaus engagieren sich die Protagonisten für eine lebenswertere, vielfältige Gesellschaft. So setzt sich jeder von ihnen im Rahmen der Aktion Mensch Kampagne für die Umsetzung eines Projektes für mehr Inklusion und ein selbstverständliches Miteinander im Alltag ein. Wer sie dabei unterstützen möchte, kann online für das jeweilige Vorhaben abstimmen. Jedes Projekt, das 1.000 Stimmen erreicht, wird von der Aktion Mensch umgesetzt.

Mehr Informationen und alle Filme der neuen Kampagne gibt's unter: www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam

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