Inklusion ist auch Selbstbestimmung und Barrierefreiheit

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: BSK

Krautheim (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), ein bundesweit agierender Verband der Behindertenselbsthilfe, setzt sich klar für Inklusion ein. Trotz einiger negativer Berichterstattung und politischer Äußerungen, die Inklusion in Frage stellen bzw. nur auf den Bereich Bildung reduzieren wollen, hat sich der BSK während seiner Bundesvorstandssitzung am letzten Wochenende deutlich zur Inklusion bekannt und deren weitere Umsetzung gefordert.

"Die politische Orientierung bleibt klar. Die Mittel und Wege zur Stärkung von Inklusion in den Kernbereichen des BSK müssen noch intensiver gestärkt werden. Diese Entwicklung muss fortgesetzt und unterstützt werden“, fordert Karl Finke, Mitglied des BSK-Bundesvorstandes. Barrierefreiheit ist eines der zentralen Felder auf dem Weg zu einem inklusiven und selbstbestimmten Leben. Hierzu gehören Programme zur Stärkung der Selbstbestimmung mit Assistenz, Barrierefreiheit bei Mobilität, Bauen und Tourismus und ein barrierefreies Gesundheitssystem, heißt es in der Presseinformation des Verbandes.

"Es gilt also, im Rahmen von Bewusstseinsbildung auch das Selbstbewusstsein und die Mitentscheidung behinderter Menschen in allen Feldern konkret zu verwirklichen, damit ein neues gesellschaftliches Miteinander, und nicht alter Wein in neuen Schläuchen, geprägt wird. Stärken wir das Selbst- und Fremdbewusstsein aller zu Gunsten von Inklusion“, so Karl Finke. Der BSK-Bundesvorsitzende Gerwin Matysiak hatte im Nachgang der Sitzung erklärt, dass Inklusion ein Menschenrecht sei, das Deutschland in der UN-Behindertenrechtskonvention rechtlich anerkannt hat. "Es ist daher also keine Frage mehr, ob wir Inklusion brauchen oder nicht, sondern, wie wir das Recht, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört, aktiv umsetzen", so Gerwin Matysiak.

Weitere Inforationen gibt's unter www.bsk-ev.org

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