Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen baut online-Angebot aus

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Emoji Rollinutzer am Desktop
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Bild: Aktion Mensch e.V.

Dresden (kobinet) Wie aus dem aktuellen Newsletter der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen zu erfahren ist, baut die Selbsthilfegemeinschaft ihr online-Angebot weiter aus. In einer Projektberatung, welche Anfang Juni stattgefunden hat, stand demnach erneut die Entwicklung des Online-Angebotes als Voraussetzung für die Gewinnung von Netzwerkpartnern und die mit ihnen zu gestaltende Netzwerkarbeit unter dem Leitgedanken "Inklusion von unten" im Vordergrund der Überlegungen.

In den zurückliegenden drei Monaten stand die gestalterische und technische Umsetzung des Konzepts im Mittelpunkt. Sie ist, wie im Newsletter eingeschätzt wird, weit fortgeschritten, jedoch noch nicht abgeschlossen. Im Online-Portal erfolgreich eingebunden sind derzeit weitgehend alle statischen Text- und Bild-Elemente, die Newsletter-Anmeldung sowie ein Veranstaltungskalender und der Bereich Nachrichten mit den jeweils entsprechenden Anzeige-, Bearbeitungs- und Verwaltungsmöglichkeiten.
Texte und redaktionelle Beiträge können mittlerweile, dank erfolgter Schulung durch das Projektteam IT, durch die Projekt-Redaktion selbständig eingepflegt und bearbeitet werden. Derzeit noch in der Konzeption befindet sich die Idee zur Implementierung einer Pinwand. An der Konkretisierung wird gearbeitet.

Das Team IT befasst sich momentan intensiv mit der technischen Umsetzung der Netzwerkpartner-Suche, -Anzeige, -Registrierung und -Profil-Verwaltung. Die Vereinbarkeit von konzeptioneller Idee, gestalterischen Anforderungen, technischer Umsetzbarkeit und Nutzerfreundlichkeit, stets unter dem Fokus Barrierefreiheit, stellt die Mitarbeiter bei der Umsetzung der technischen Basis immer wieder vor neue Herausforderungen.

Nach aktuellem Stand der technischen Basis und unter Berücksichtigung der bevorstehenden Urlaubszeit geht der Arbeitskreis davon aus, dass das Online-Portal INKLUSIONSNETZWERK Sachsen zum Ende des Sommers endgültig fertiggestellt, öffentlich zugänglich und nutzbar sein wird.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt in der Projektarbeit lag in den vergangenen Monaten in der Netzwerkarbeit. Bisher erfolgten 14 verbindliche Registrierungen von sächsischen Einrichtungen als Netzwerkpartner. Damit ist der Netzwerkstart gesichert. Der Arbeitskreis hat sich darauf verständigt, zunächst die Netzwerkarbeit mit den gewonnen Partnern zu beginnen und dort erste Erfahrungen zu sammeln.

Die Werbung weiterer Partner soll erst nach Freischaltung des INKLUSIONS-Portals intensiviert werden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Veröffentlichung von News und weiteren Beiträgen in den sozialen Medien aufgenommen. Derzeit entwickelt das Projektteam gezielt Ideen zu den geplanten Netzwerktreffen. Durch  die Kommunikation mit den vorliegenden und potentiellen Netzwerkpartnern sollen zugleich Erfahrungsberichte Betroffener sowie neue Projektideen gewonnen werden.

Durch den Besuch von Workshops und Schulungen hat sich das Projektteam eingehend mit den Regeln der „leichten Sprache“ und den damit verbundenen Anforderungen an die Umsetzung von Webseiten auseinandergesetzt. Das soll u.a. durch ein Team aus Betroffenen unterstützt werden. Es wird bereits in "leichter Sprache" verfasste Beiträge Korrektur-Lesen, ggf. auch selbst Beiträge in "leichte Sprache" umsetzen. Die Projektgruppe wird dazu noch eine entsprechende Regelung erarbeiten.

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