Gebärdensprache in der Kirche

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: Aktion Mensch e.V.

Nürnberg (kobinet) Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura feiert mit hochkarätigen Gästen die offizielle Anerkennung der Evangelischen Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde (EGG) in Bayern.

Nach einem langen Weg ist diese besondere Gemeinde seit Anfang des Jahres mit den gleichen Rechten ausgestattet wie hörende Kirchengemeinden. Die EGG
ist somit die erste eigenständige Kirchengemeinde dieser Größenordnung in Deutschland mit ca. 2.000 Gläubigen und 16 Gemeindeteilen.

Badura freut sich sehr über die Anerkennung der Gemeinde und betont: „So klein und unscheinbar wie Samen aller Art sind wir alle. Irgendwie gleich zu Beginn, doch dann unglaublich vielfältig in unserer Entwicklung und damit in unserer Gesellschaft. So finden die unterschiedlichsten aktiven Gläubigen in dieser Gemeinde zusammen,
mittels Gebärdensprache zur Kommunikation und mit sichtbaren Zeichen füreinander zu einer wunderbaren Gemeinschaft. „Das ist für Sie als ganz junge, vielfältige Gemeinde keine Vision, sondern gelebter und lebendiger Alltag und das ist großartig!“

Zu dem Anerkennungsfest, das die bedeutendste Feier in der bisherigen Geschichte der Gehörlosengemeinde war, waren zahlreiche hochrangige Vertreter der Kirche, der Politik und der Gehörlosengemeinschaft anwesend. Oberkirchenrat Detlev Bierbaum hielt die Festpredigt. Vertraten waren ebenso die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG). der Bayerischen Landtag, der Bezirkstags Mittelfranken sowie die Stadt Nürnberg. Ebenso waren auch führende Vertreter von Gehörlosenverbänden unter den Gästen.

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