ganzhaben statt teilhaben

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Von der Pride Parade 2017
Von der Pride Parade 2017
Bild: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Die Berliner Pride Parade ist heute wieder auf der Straße. Mit der Parole „ganzhaben statt teilhaben!" ziehen mehr als 2.000 behinderte, verrückte, eigensinnige und normalgestörte Menschen vom Hermannplatz in Neukölln zum Kottbusser Tor in Kreuzberg. Sie feiern sich selbst und sind gegen Diskriminierungen, Fremdbestimmung und die kapitalistische Verwertung des Menschen. "Nicht mit Krümeln abspeisen lassen. Wir denken an die ganze Bäckerei", so eine junge Frau zum Motto der Parade in diesem Jahr.

Spruchband der Pride Parade 2017, Bild: Rolf Barthel

Spruchband der Pride Parade 2017, Bild: Rolf Barthel

"Gerade im Wahljahr 2017 wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe. Doch die reale Welt sieht anders aus! Deshalb fordern wir, ein breites Bündnis aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und emanzipatorischen Gruppen und Einzelpersonen, eine Gesellschaft, die Barrieren abbaut und Menschen nicht als 'krank', 'gestört' oder 'nicht normal' aussortiert", hieß es im Aufruf.

Auf dem Weg zum Kotti, Bild: Rolf Barthel

Von der Pride Parade 2017, Bild: Rolf Barthel

Ziel der 4. Parade ist wieder der Südblock am "Kotti". Hier sprechen Rebecca Maskos über Kapitalismuskritik und Matthias Vernaldi über Assistenz im Krankenhaus. Dann sind ein Hip Hop Konzert und Party angesagt.

Matthias Vernaldi auf der Pride Parade 2017, Bild: Rolf Barthel

Matthias Vernaldi auf der Pride Parade 2017, Bild: Rolf Barthel

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