bifos will Angebote ausbauen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo des bifos
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Bild: bifos

Kassel (kobinet) Das in Kassel ansässige Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zog bei seiner Mitgliederversammlung am 15. Juli eine positive Bilanz über die Aktivitäten des letzten Jahres und beschloss eine Reihe weiterer Aktivitäten im kommenden Jahr. So soll 2018 wieder das Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen in Duderstadt und weitere Peer Counseling Schulungen durchgeführt werden.

Die Mitglieder waren sich über die Wichtigkeit von Angeboten von behinderten Menschen für behinderte Menschen in der Bildung und Forschung einig. Daher will sich das bifos zukünftig auch verstärkt im Bereich der Teilhabeforschung betätigen und dazu beitragen, dass die Beteiligung behinderter Menschen in Forschungsprozessen gestärkt wird. Die Planungen für die nächste Peer Counseling Weiterbildung, die Anfang 2018 startet sind schon weit fortgeschritten, wie Barbara Vieweg vom bifos berichtete. Und nach dem in Kürze in Graz in Österreich anstehenden Sommercamp für das Jahr 2017 wird das bifos auch das nächste Sommercamp im August 2018 durchführen.

Und dann ist da noch das Zeitzeugen-Projekt, in dem über 50 Interviews mit behinderten Zeitzeugen durchgeführt wurden. Die Akteure dieses von der Aktion Mensch geförderten Projektes hoffen, dass sie neben den ins Internet eingestellten Interviews zum Abschluss noch ein Buch herausbringen können. Und im Lichte des Bundesteilhabegesetzes gibt es zukünftig sicherlich auch für das bifos viel zu tun, denn behinderte Menschen und BeraterInnen müssen über ihre Rechte geschult werden.

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