Neues Projekt der Sozialhelden

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Bild: Andi Weiland/Sozialhelden

Berlin (kobinet) Der Berliner Verein Sozialhelden startet ein Projekt, das bundesweite Störungsmeldungen bei Aufzügen in Informationsdienste integriert. Dies soll die Mobilität im Alltag von Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder schwerem Gepäck bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel spürbar verbessern. "Es passiert leider vielen Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern in Deutschland immer wieder, dass sie in einer S- oder U-Bahn-Station einen Aufzug vorfinden, der gerade außer Betrieb ist", erklärte Sozialhelden-Gründer Raúl Krauthausen.

Mit dem Projekt "Elevate" geht es um Aufzüge an Stationen, Haltestellen und Bahnhöfen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs. Ziel ist, die Voraussetzungen für einen bundesweiten und flächendeckenden Informationsservice zu schaffen.

Die Sozialhelden haben bereits in Berlin mit BrokenLifts.org ein Pilotprojekt gestartet, das in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben Berlin-Brandenburg, der BVG und der S-Bahn Berlin umgesetzt wurde. Das Projekt Elevate will diesen Ansatz nun bundesweit ermöglichen, indem Aufzughersteller und weitere Verkehrsverbünde für eine Zusammenarbeit gewonnen werden sollen.

Das Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastrktur unterstützt das Projekt mit 78.500 Euro."

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