Aktionsspieltag im RheinEnergieSTADION

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Aktion MenschVorstellung des Sondertrikots des 1. FC Köln zum Aktionsspieltag Inklusion
Aktion MenschVorstellung des Sondertrikots des 1. FC Köln zum Aktionsspieltag Inklusion
Bild: Thilo Schmülgen

Köln (kobinet) Die Aktivitäten rund um das erste Heimspiel des 1. FC Köln stehen ganz im Zeichen von Inklusion. Passend zum Thema treten die Spieler des 1. FC Köln beim Spiel gegen den Hamburger SV mit dem Aktion Mensch-Logo auf der Brust an und setzen damit ein Zeichen für mehr Vielfalt im Fußball.

"Mit unserem Aktionsspieltag wollen wir Berührungsängste und Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abbauen", sagt Markus Ritterbach, Vizepräsident des 1. FC Köln und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung 1. FC Köln. Hauptpartner REWE Group hat der Aktion Mensch für diesen Tag seinen Platz auf dem Trikot zur Verfügung gestellt: "Die REWE Group steht für Chancengleichheit, sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Sportplatz. Wir sind stolz darauf, Partner der Aktion Mensch zu sein. Mit dieser Aktion wollen wir die wichtige gesellschaftliche Arbeit der Aktion Mensch für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche unterstützen und darauf aufmerksam machen. Die Trikotaktion setzt ein klares Zeichen für Inklusion", sagt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group und Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Köln.

Die Aktionen am Spieltag sind Teil der Kooperation zwischen der Stiftung 1. FC Köln und der Aktion Mensch über die gesamte Bundesligasaison 2017/2018. Unter dem Leitgedanken "Spürbar inklusiv" wollen beide Partner damit Vielfalt und Teilhabe fördern – auf und neben dem Platz.

Am Aktionsspieltag laufen Sportler des Amputierten- sowie des Blindenfußballnationalteams und des Fußball-Leistungszentrums Frechen der Gold-Kraemer-Stiftung mit den Mannschaften ein, ein 14-Jähriger mit Down Syndrom moderiert das Spiel gemeinsam mit dem Stadionsprecher, Servicekräfte mit und ohne Behinderung arbeiten Hand in Hand. Sie verteilen zudem Gebärdensprachposter, die die Spieler des 1. FC Köln mit ihren Namen in Gebärdensprache zeigen. Zudem kommentieren Tom Bartels, ARD-Kommentator, und Shary Reeves, Moderatorin und ehemalige Fußballerin, die Partie als prominente Blindenreporter für sehbehinderte Besucher.
"Fußball ist ein wichtiger Inklusionstreiber, weil die Begeisterung dafür die Menschen zusammenführt. So können wir die Gesellschaft über das Erlebnis weiter für das Thema Inklusion im Stadion sensibilisieren“, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Dafür setzt sich die Förderorganisation beispielsweise mit der Ausbildung von Blindenreportern in der Bundesliga sowie zahlreichen weiteren Maßnahmen ein.

Der 1. FC Köln ist sich seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung als eine der bekanntesten und wichtigsten Organisationen Kölns bewusst. Über den Fußball hinaus denkt der 1. FC Köln auch an diejenigen Menschen in der Region, die auf die Unterstützung anderer angewiesen sind. Der FC bündelt sein vielfältiges soziales Engagement in der Stiftung. So ist auch das Leitbild der Stiftung vom Titel der FC-Hymne geprägt: „Mer stonn zo Dir“. Der FC möchte etwas von der Treue und Loyalität der gesamten Region zum FC zurückgeben und er fordert zu einer aktiven Beteiligung weiterer Personen und Institutionen auf. Denn jeder kann sich mit dem Sport und innerhalb des Sports für soziale Probleme einsetzen, gemeinsam etwas bewegen und sich um seine Mitmenschen kümmern.

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