Bündnis zum Erhalt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: kobinet/ht

Wiesbaden (kobinet) Derzeit ist ein großer Teil der Behinderten- und Suchthilfe in Hessen zentral organisiert, nämlich vom Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV). Kreise und kreisfreie Städte haben diese Aufgaben an ihn delegiert. Jetzt gibt es aber im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes Pläne, diese Leistungen an die Kommunen zu geben. Dagegen fomiert sich Widerstand.

VertreterInnen eines breiten Bündnisses hat dazu letzte Woche in Wiesbaden eine entsprechende Erklärung vorgestellt. ver.di-Landesbezirksleiter Jürgen Bothner vertrat hier die Beschäftigten, der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd, Torsten Hamann stellte die Sichtweise der Leistungserbringer dar und der Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen, Klaus Meyer erklärte die Perspektive behinderter Menschen. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Verbände, dass der Landeswohlfahrtsverband Hessen weiterhin verantwortlich für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen bleibt.

Link zu weiteren Infos und zur gemeinsamen Erklärung