Vielfalts- und Antidiskriminierungspolitik ist unverzichtbar

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Anne Spiegel
Anne Spiegel
Bild: MFFJIV RLP

Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel hat die Vielfalts- und Antidiskriminierungspolitik des Landes als unverzichtbar bezeichnet, da die Landesregierung hiermit auf eine aktuelle und unumkehrbare gesellschaftliche Entwicklung reagiere. "Wir klären auf, wir informieren und wir treten jeder Diskriminierung entschieden entgegen", erklärte Ministerin Anne Spiegel im rheinland-pfälzischen Landtag.

Anne Spiegel bezeichnete die Vielfalt der Gesellschaft als Bereicherung und ergänzte: "Wer Vielfalt als Bedrohung darstellt und die Vielfalt am liebsten einschränken möchte, der übersieht, dass er oder sie selbst zur Vielfalt unserer Gemeinschaft beiträgt. Wenn wir sehen, dass Menschen der Zugang zu bestimmten Lebensbereichen verwehrt wird, dann müssen wir handeln." Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz steht dazu in Kontakt mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Wirtschaftsverbänden, den Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie Hochschulen und Selbsthilfevereinen, um für Antidiskriminierung zu werben und für das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus hat sich die Landesregierung mit der Strategie Vielfalt im Jahr 2015 verpflichtet, Vielfalt positiv zu gestalten, Diskriminierung zu bekämpfen und als Vorbild zu handeln. Begleitet wird dies von der Antidiskriminierungsstelle des Landes, die vor fünf Jahren gegründet und im Familienministerium angesiedelt wurde. Sie konzentriert sich zum einen auf die Koordinierung und die Vernetzung der verschiedenen in der Antidiskriminierungsarbeit engagierten Akteurinnen und Akteure und berät zum anderen auch betroffene Personen. Der Runde Tisch Antidiskriminierung und Vielfalt der Landesregierung sowie das Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz ergänzen die Antidiskriminierungsarbeit im Land und arbeiten an Lösungen.

"Jeder und jede hat das Recht, sich frei zu entfalten. Wo diese freie Entfaltung behindert oder gefährdet wird, muss der Staat eingreifen", bekannte sich Familienministerin Anne Spiegel zu der Vielfaltspolitik des Landes. "Wollen Sie erleben, dass Ihre Kinder oder Enkel nicht an Veranstaltungen teilnehmen oder Angebote nicht nutzen können, weil sie so sind, wie sie sind? Keiner will das und daher sollten wir alle dafür Sorge tragen, dass so etwas aufhört."

Lesermeinung schreiben?

Beim erstmaligen Schreiben Ihrer Lesermeinung werden Sie zur Registrierung geleitet. Dabei erkennen Sie die Nutzungsbedingungen und die Netiquette an.Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spamordner. Bestätigen Sie den Empfang durch Klicken auf den angezeigten Link. Sie erhalten ein Fenster und ergänzen Ihren Anzeigenamen und Ihren persönlichen Namen zur E-Mailadresse. Die Lesermeinung ist auf 2000 Zeichen begrenzt und Sie können bis 14 Tage nach Veröffentlichung der Nachricht schreiben.