Versorgung nach Kassenlage wäre Katastrophe

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

LWV Hessen
LWV Hessen
Bild: LWV Hessen

Dillenburg (kobinet) Darüber, wer zukünftig Träger der Eingliederungshilfen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes wird, hat sich eine Diskussion um die Zukunft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) entfacht. Der Städtetag würde die Leistungen gerne selbst erbringen und damit den LWV weitgehend abschaffen. Der Sozialdezernent des Land-Dill-Kreises befürchtet bei einer solchen Lösung, dass es dann zukünftig nur noch eine Versorgung nach Kassenlage geben könnte und lehnt die Abschaffung des LWV Hessen ab.

Link zu einem Bericht auf mittelhessen.de zu diesem Thema

Lesermeinungen zu “Versorgung nach Kassenlage wäre Katastrophe” (1)

Von kirsti

Wenn man den Spruch „Bundesrecht geht vor Länderrecht“ ernstnimmt, so zeigt nun mit der geplanten Abschaffung des LWV Hessen das Bundesteilhabegesetz sein entlarvendes und wahres Gesicht. Den Vermögenden wird gegeben und den Bedürftigen wird genommen. Die einflussreichen Städte: Frankfurt, Kassel, Darmstadt profitieren, die „underdogs“ – die ohnehin bereits sozial Benachteiligten – Wetzlar, Dillenburg; Herborn … wird genommen!

Wo bleibt die Gerechtigkeit im „guten“ BTHG? Die Gerechtigkeit heißt „Kassenlage“ zum Nachteil der Betroffenen.

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