Todesfall bei Fußball-Turnier

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Fußball-Meisterschaft der Werkstätten
Fußball-Meisterschaft der Werkstätten
Bild: Carsten Kobow

Hennef (kobinet) Die Deutschen Fußballmeisterschaften der Werkstätten für behinderte Menschen wurden heute aufgrund eines Todesfalls vorzeitig beendet, teilte die DFB-Stiftung Sepp Herberger mit. Ein 29-jähriger Fußballer der Peene Werkstätten aus Mecklenburg-Vorpommern war während einer Trainingseinheit am Dienstagabend gegen 20 Uhr zusammen gebrochen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kurze Zeit später in einer Duisburger Klinik. An der 18. Deutschen Meisterschaft, die von der DFB-Stiftung Sepp Herberger organisiert wird, nahmen 16 Männer-Mannschaften mit 250 Teilnehmern und acht Frauenteams mit weiteren 100 Sportlerinnen teil.

"Wir trauern um einen unserer Spieler, unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden und Teamkollegen aus Peene", erklärte DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, der Vorsitzende der Sepp-Herberger-Stiftung. "Die Gesundheit aller Athleten liegt uns besonders am Herzen. Jede Spielerin und jeder Spieler weist vor Turnierbeginn mit einem ärztlichen Attest die eigene Sporttauglichkeit nach. Wir setzen während des Turniers zudem drei Physiotherapeuten und eine Ärztin ein. Trotz all dieser Maßnahmen konnte dieser plötzliche Todesfall leider nicht verhindert werden", so Gehlenborg.

Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen, Martin Berg, sagt: „Vor dem Hintergrund dieses tragischen Ereignisses haben wir im Einvernehmen mit allen Beteiligten entschieden, dass diesjährige Turnier nicht fortzuführen. Wir werden gemeinsam mit der Sepp-Herberger-Stiftung und den weiteren Partnern alles tun, was jetzt notwendig ist, um die Mannschaft und die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen."

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