Rege Gespräche beim Job-Speed-Dating

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Dr. Sigrid Arnade und Maria Trümper mit Gong
Dr. Sigrid Arnade und Maria Trümper mit Gong
Bild: ISL

Berlin (kobinet) Beim Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hatten vor kurzem zehn Arbeitgeber*innen die Möglichkeit mit 20 behinderten Bewerber*innen mit und ohne Migrationshintergrund in Kontakt zu treten und sich bei beiderseitigem Interesse zu einem Bewerbungsgespräch zu verabreden. Das Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderung fand am Dienstsitz von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, statt. Verena Bentele war Schirmherrin dieser Veranstaltung.

Mit dem Instrument des Job-Speed-Datings zeigte die ISL, dass Inklusion in der Arbeitswelt möglich ist. Auf der Arbeitgeberseite waren unter anderem mit dabei: die BVG, die Senatskanzlei Berlin, die Deutsche Rentenversicherung und kleine bis mittelständische Unternehmen aus der türkisch-deutschen Community. "Mit dieser Veranstaltung haben wir die vorherigen Hemmnisse und Bedenken bei Arbeitgeber*innen abbauen können. Behinderte Arbeitsuchende zeigen selbstbewusst ihre Kompetenzen und Stärken", sagte Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der ISL.

Das Job-Speed-Dating ist Teil des Projektes BIRLIKTE – Gemeinsam für Inklusion in der Arbeitswelt. Dabei geht es darum, behinderten Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen. Projektträger ist die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Kooperationspartner sind InterAktiv e.V. und DG Consulting. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.