Weiterer CAP-Markt in Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Logo der CAP Märkte
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Bild: CAP

Rostock (kobinet) Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, hat in Rostock CAP-Märkte als beispielgebende Integrationsunternehmen bezeichnet und einen weiteren CAP-Markt mit Arbeitsplätzen für sechs behinderte Menschen eröffnet.

"Ich finde das Konzept und die Grundidee der CAP-Märkte hervorragend. Menschen mit Behinderungen erhalten dort eine berufliche Chance und arbeiten als Team mit Menschen ohne Behinderungen zusammen", betonte Stefanie Drese bei der Eröffnung des mittlerweile achten CAP-Marktes in Mecklenburg-Vorpommern. CAP-Märkte gibt es bundesweit. Der Name leitet sich von Handicap ab, der englischen Bezeichnung für Benachteiligung, wie es in der Pressemeldung der Ministerin heißt.

Im CAP-Markt im Rostocker Hansaviertel, der heute offiziell seine Pforten öffnet, entstehen zwölf neue Arbeitsplätze. Sechs davon werden von Menschen mit Behinderungen ausgefüllt, deren Vermittlung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf ganz besondere Schwierigkeiten stößt. Träger ist die Integra Güstrow GmbH. Kundenzielgruppe sind hauptsächlich Senioren, schwerbehinderte Menschen und junge Familien. Gegenüber herkömmlichen Supermärkten steht in CAP-Märkten mehr Personal für die Kundenberatung und erweiterten Service, wie zum Beispiel beim Einpacken des Einkaufs zur Verfügung. Auch sind die Regaler flacher und die Gänge behindertenfreundlich breiter angelegt. "Ich werbe bei Unternehmen, mehr Menschen mit Behinderungen und Handicaps eine Chance im Arbeitsleben zu geben. Viele von ihnen sind absolut leistungsfähig und stellen eine Bereicherung des Unternehmens dar. Finanzielle Mittel für Fördermaßnahmen sind durch die Ausgleichsabgabe vorhanden", so die Ministerin.

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